
Anoah
Das «Anoah» beim Rigiplatz ist eine Erfolgsgeschichte. Weil der erst 26-jährige Noah Rechsteiner und sein Team ganz viel Liebe in das Projekt «veganes Fine Dining» stecken und bei den Gästen mit bunten, aromastarken Gerichten offensichtlich einen Nerv treffen. Der beste Gang in unserem frühlingshaften «Tasting Menu» ist das Ceviche vom gebackenen Knollensellerie mit Leche de tigre, gerösteten Maiskörnern, Stangensellerie, Tapioka und gepickelten, roten Zwiebeln. Es besticht mit Frische und ätherischen Noten, die vom Öl aus Schweizer Limettenblättern stammen.
Auch aus der Schweiz, genauer aus Altendorf SZ, stammt der gebratene Pak-Choi, der mit gekonnt ausbalancierter Miso-Erdnusssauce und Gelberbsen serviert wird; ein Gurkenrelish, Wassermelonenrettich und Radiesli bringen knackige Frische in den tiefen Teller. Sorgfältig zubereitet, wenn auch weniger spektakulär, dann der Salat von dreierlei Randen mit veganem «Feta» auf Kokosnuss-Basis, Senfkraut, Brombeeren und Taggiasca-Oliven. Zur grünen Spargel gibt es eine Creme aus fermentiertem Knoblauch, einen mit Arve verfeinerten Plant-based-Sauerrahm, eine Hasselback-Kartoffel und Frankfurter Grüne Sauce. Alles tadellos, wenn auch ein wenig gar zurückhaltend gesalzen.
Nach dem erfrischenden Pré-Dessert (Zitronengrasglace mit Puffreis und Kakao) klingt das Menü mit einem neu interpretierten Erdbeertörtchen aus: Erdbeeren auf einer Creme aus Seidentofu mit Tonkabohnen, für Kontrast sorgt süsses Basilikumpesto. Der Service ist gut informiert und sehr freundlich, die alkoholfreie Getränkebegleitung – zum Beispiel Apfelsaft mit hausgemachtem Rauch-Thymiansirup – von beachtlicher Qualität.


Das «Anoah» beim Rigiplatz ist eine Erfolgsgeschichte. Weil der erst 26-jährige Noah Rechsteiner und sein Team ganz viel Liebe in das Projekt «veganes Fine Dining» stecken und bei den Gästen mit bunten, aromastarken Gerichten offensichtlich einen Nerv treffen. Der beste Gang in unserem frühlingshaften «Tasting Menu» ist das Ceviche vom gebackenen Knollensellerie mit Leche de tigre, gerösteten Maiskörnern, Stangensellerie, Tapioka und gepickelten, roten Zwiebeln. Es besticht mit Frische und ätherischen Noten, die vom Öl aus Schweizer Limettenblättern stammen.
Auch aus der Schweiz, genauer aus Altendorf SZ, stammt der gebratene Pak-Choi, der mit gekonnt ausbalancierter Miso-Erdnusssauce und Gelberbsen serviert wird; ein Gurkenrelish, Wassermelonenrettich und Radiesli bringen knackige Frische in den tiefen Teller. Sorgfältig zubereitet, wenn auch weniger spektakulär, dann der Salat von dreierlei Randen mit veganem «Feta» auf Kokosnuss-Basis, Senfkraut, Brombeeren und Taggiasca-Oliven. Zur grünen Spargel gibt es eine Creme aus fermentiertem Knoblauch, einen mit Arve verfeinerten Plant-based-Sauerrahm, eine Hasselback-Kartoffel und Frankfurter Grüne Sauce. Alles tadellos, wenn auch ein wenig gar zurückhaltend gesalzen.
Nach dem erfrischenden Pré-Dessert (Zitronengrasglace mit Puffreis und Kakao) klingt das Menü mit einem neu interpretierten Erdbeertörtchen aus: Erdbeeren auf einer Creme aus Seidentofu mit Tonkabohnen, für Kontrast sorgt süsses Basilikumpesto. Der Service ist gut informiert und sehr freundlich, die alkoholfreie Getränkebegleitung – zum Beispiel Apfelsaft mit hausgemachtem Rauch-Thymiansirup – von beachtlicher Qualität.


