
Anna
Wir staunen: Auch sechs Jahre nach seiner Eröffnung ist das «Anna» immer hervorragend gebucht. An der Lage in einem Zürcher Aussenquartier beim Milchbuck kann es nicht liegen. Und das angenehme Lokal ist auch keine modische Szene-Beiz. Für den Erfolg verantwortlich sind vielmehr die charmante Gastgeberin Maria Ventola und Stefano Corrado am Herd mit ihrer gehobenen italienischen Küche.
Klasse haben schon die Snacks: eine Kichererbsentartelette mit mariniertem Rotkohl, Hummus und Thymianblüten. Eine warme Parmesan-Kugel mit Rucolacreme und Basilikum. Und eine mit Bergamotte marinierte Kohlrabiroulade mit Estragoncreme – drei Konsistenzen, drei Temperaturen und drei Häppchen, die glücklich machen. Im ersten Gang bringt der Chef unterschiedliche Komponenten harmonisch und hervorragend zusammen: zur Tarte geschichteter Lostallo-Lachs mit Dillcreme sowie eine Tiger-Milk aus Zitrusfrüchten, Lachsrogen und dünn gehobelter, roher Rande. Dann zeigt Corrado, wie man Risotto auf hohem Niveau kocht, indem er zum Reis den würzigen Blauschimmelkäse Castelfranco und leicht herben Salbei kombiniert. Grandios ist der punktgenau gegarte Steinbutt mit kräftiger Mortadella, begleitet von abgeflämmten, süssen Erbsen, leicht bitterem Hopfenspargel und einem salzigen Sud aus den Fischkarkassen. Beifall verdient auch der Hauptgang: Ein butterzartes Kalbsbäckchen, frittierte Milken und eine Spitzkabisroulade werden auf Schnittlauchöl, geschäumter Nussbutter sowie Kalbsjus serviert und mit einem Gel aus Tropea-Zwiebeln aufgepeppt.
Den Schluss macht eine himmlische Kombination aus Schokolade und Blutorange. Und spätestens bei den Pasticcini – Cannolo mit Chinotto-Creme; Granny-Smith-Mousse im Rosmarinmantel und Tartufini mit Haselnuss – weiss man, warum das «Anna» so beliebt ist.


Wir staunen: Auch sechs Jahre nach seiner Eröffnung ist das «Anna» immer hervorragend gebucht. An der Lage in einem Zürcher Aussenquartier beim Milchbuck kann es nicht liegen. Und das angenehme Lokal ist auch keine modische Szene-Beiz. Für den Erfolg verantwortlich sind vielmehr die charmante Gastgeberin Maria Ventola und Stefano Corrado am Herd mit ihrer gehobenen italienischen Küche.
Klasse haben schon die Snacks: eine Kichererbsentartelette mit mariniertem Rotkohl, Hummus und Thymianblüten. Eine warme Parmesan-Kugel mit Rucolacreme und Basilikum. Und eine mit Bergamotte marinierte Kohlrabiroulade mit Estragoncreme – drei Konsistenzen, drei Temperaturen und drei Häppchen, die glücklich machen. Im ersten Gang bringt der Chef unterschiedliche Komponenten harmonisch und hervorragend zusammen: zur Tarte geschichteter Lostallo-Lachs mit Dillcreme sowie eine Tiger-Milk aus Zitrusfrüchten, Lachsrogen und dünn gehobelter, roher Rande. Dann zeigt Corrado, wie man Risotto auf hohem Niveau kocht, indem er zum Reis den würzigen Blauschimmelkäse Castelfranco und leicht herben Salbei kombiniert. Grandios ist der punktgenau gegarte Steinbutt mit kräftiger Mortadella, begleitet von abgeflämmten, süssen Erbsen, leicht bitterem Hopfenspargel und einem salzigen Sud aus den Fischkarkassen. Beifall verdient auch der Hauptgang: Ein butterzartes Kalbsbäckchen, frittierte Milken und eine Spitzkabisroulade werden auf Schnittlauchöl, geschäumter Nussbutter sowie Kalbsjus serviert und mit einem Gel aus Tropea-Zwiebeln aufgepeppt.
Den Schluss macht eine himmlische Kombination aus Schokolade und Blutorange. Und spätestens bei den Pasticcini – Cannolo mit Chinotto-Creme; Granny-Smith-Mousse im Rosmarinmantel und Tartufini mit Haselnuss – weiss man, warum das «Anna» so beliebt ist.



