
Satt
Alles kann, nichts muss – so lässt sich das «Satt»-Konzept wohl umschreiben. Manche trinken im Kellerrestaurant unter einer Weinhandlung beim Bahnhof Oerlikon einfach ein Glas, andere teilen mit Freunden ein paar Snacks auf Tellern aus dem Brocki, Gourmets bestellen mehrere Gänge – denn was Küchenchef Jan-Niklas Woollen auftischt, begeistert.
Fein sind die Häppchen beim Start: Walliser Trockenfleisch und luftige Gougères (hier «Käsewolken» genannt). Auch was folgt, überzeugt: das Markbein mit süsslichem Zwiebelconfit und Radiesli. Ein Tatar von der Jakobsmuschel mit Mönchsbart, Salicorne, Salzzitronengel und Röstzwiebeln. Gebratene Kalbsmilken mit Spargelragout, Erbsen, Schalottenpüree und Kräutern, die Gastgeber Stefan Iseli (ehemals «Café Boy» und «La Salle» Zürich) wenige Stunden zuvor in der Stadt gesammelt hat. Butterzart ist die Rindsroulade mit Rüebli und Toggenburger Rauchspeck auf Selleriepüree, ebenso gut schmecken die mit geschmortem Entenconfit gefüllten Ravioli an Kardamom-Ingwer-Schaum und mit leicht säuerlichem Rhabarber. Vegis setzen dagegen auf das Onsen-Ei mit Wirsing, Scamorza-Polenta und Buttermilch-Kräutersauce. Applaus gibt’s auch noch für die Desserts: für den Honigkuchen mit Sauerrahmmousse, Haselnüssen und Miso-Salz-Caramel. Und für die Kugel hausgemachte Rosmaringlace.


Alles kann, nichts muss – so lässt sich das «Satt»-Konzept wohl umschreiben. Manche trinken im Kellerrestaurant unter einer Weinhandlung beim Bahnhof Oerlikon einfach ein Glas, andere teilen mit Freunden ein paar Snacks auf Tellern aus dem Brocki, Gourmets bestellen mehrere Gänge – denn was Küchenchef Jan-Niklas Woollen auftischt, begeistert.
Fein sind die Häppchen beim Start: Walliser Trockenfleisch und luftige Gougères (hier «Käsewolken» genannt). Auch was folgt, überzeugt: das Markbein mit süsslichem Zwiebelconfit und Radiesli. Ein Tatar von der Jakobsmuschel mit Mönchsbart, Salicorne, Salzzitronengel und Röstzwiebeln. Gebratene Kalbsmilken mit Spargelragout, Erbsen, Schalottenpüree und Kräutern, die Gastgeber Stefan Iseli (ehemals «Café Boy» und «La Salle» Zürich) wenige Stunden zuvor in der Stadt gesammelt hat. Butterzart ist die Rindsroulade mit Rüebli und Toggenburger Rauchspeck auf Selleriepüree, ebenso gut schmecken die mit geschmortem Entenconfit gefüllten Ravioli an Kardamom-Ingwer-Schaum und mit leicht säuerlichem Rhabarber. Vegis setzen dagegen auf das Onsen-Ei mit Wirsing, Scamorza-Polenta und Buttermilch-Kräutersauce. Applaus gibt’s auch noch für die Desserts: für den Honigkuchen mit Sauerrahmmousse, Haselnüssen und Miso-Salz-Caramel. Und für die Kugel hausgemachte Rosmaringlace.


