
Ameron Zürich Bellerive au Lac
Chef Norbert Kiraly hat ein Praktikum bei Christian Kuchler im «Schäfli» Wigoltingen TG (18 Punkte) gemacht. Das spürt man im gestylten «Studio Bellerive» im Hotel Ameron Bellerive au Lac am Zürichsee. Der Chef kocht mutiger und noch überzeugender, wie die Karte und das Menü mit vier bis sechs Gängen bewiesen.
Letzteres startete nach dem Amuse-bouche – einer Tartelette mit Topinambur, Birnengel und Sonnenblumenkernen – fulminant mit Artischocke, Quittengel, reduziertem Sauvignon blanc und Mandelschaum. Auch die Alternative von der Karte überzeugte: luftige Burrata-Mousse auf Pistazien-Pinienkern-Erde mit Marroni, Apfel und Orange. Deutlich zu süss waren aber die mit Mascarpone gefüllten Tortellini auf Hokkaido-Kürbiscreme und mit Amaretti-Bröseln, das Pendant aus dem Menü gelang besser: pochierter Saibling mit gehobeltem Fenchel, Gurkenwürfeln, Kaviar und klarem Bouillabaisse-Fond. Für ein Highlight des Abends sorgte der in Salz gegarte Sellerie mit schwarzem Trüffel und Granny-Smith-Scheiben sowie einer verführerischen Trüffel-Beurre-blanc. Punkten konnte die Küche auch in den Hauptgängen: einerseits mit butterzarten Kalbskopfbäggli, Rosenkohl, Silberzwiebeln und Kartoffeln. Und andererseits mit einer saftigen Perlhuhnbrust, Geflügelfarce und der mit Panko panierten Haut, aufwendig serviert mit einem Sandwich aus gepuffter Gänsehaut und Gänseleber, frittierter Kartoffelkrokette und einem Mascarpone-Tortellino. Den gelungenen Schluss machte eine Neuinterpretation des Klassikers Banana-Split mit Passionsfrucht, Vanille-Kokos-Glace und Schokomousse. Diese Leistung ist uns den 14. Punkt gern wert.
Chef Norbert Kiraly hat ein Praktikum bei Christian Kuchler im «Schäfli» Wigoltingen TG (18 Punkte) gemacht. Das spürt man im gestylten «Studio Bellerive» im Hotel Ameron Bellerive au Lac am Zürichsee. Der Chef kocht mutiger und noch überzeugender, wie die Karte und das Menü mit vier bis sechs Gängen bewiesen.
Letzteres startete nach dem Amuse-bouche – einer Tartelette mit Topinambur, Birnengel und Sonnenblumenkernen – fulminant mit Artischocke, Quittengel, reduziertem Sauvignon blanc und Mandelschaum. Auch die Alternative von der Karte überzeugte: luftige Burrata-Mousse auf Pistazien-Pinienkern-Erde mit Marroni, Apfel und Orange. Deutlich zu süss waren aber die mit Mascarpone gefüllten Tortellini auf Hokkaido-Kürbiscreme und mit Amaretti-Bröseln, das Pendant aus dem Menü gelang besser: pochierter Saibling mit gehobeltem Fenchel, Gurkenwürfeln, Kaviar und klarem Bouillabaisse-Fond. Für ein Highlight des Abends sorgte der in Salz gegarte Sellerie mit schwarzem Trüffel und Granny-Smith-Scheiben sowie einer verführerischen Trüffel-Beurre-blanc. Punkten konnte die Küche auch in den Hauptgängen: einerseits mit butterzarten Kalbskopfbäggli, Rosenkohl, Silberzwiebeln und Kartoffeln. Und andererseits mit einer saftigen Perlhuhnbrust, Geflügelfarce und der mit Panko panierten Haut, aufwendig serviert mit einem Sandwich aus gepuffter Gänsehaut und Gänseleber, frittierter Kartoffelkrokette und einem Mascarpone-Tortellino. Den gelungenen Schluss machte eine Neuinterpretation des Klassikers Banana-Split mit Passionsfrucht, Vanille-Kokos-Glace und Schokomousse. Diese Leistung ist uns den 14. Punkt gern wert.




