
Ameo
Der beste Gang des Abends? Eine mit Miso marinierte und grillierte Aubergine mit süsslicher Peperonicreme, klassischer Peperonata, frittierter Auberginenpraline, Petersiliencreme und etwas Creme aus schwarzem Knoblauch. In dieser Komposition stecken so viel Wumms und Aroma, dass es wirklich kein Fleisch braucht – vegetarische Sommerküche «at its best»! Das «Ameo» ist im hippen Zürcher Kreis 3 am richtigen Ort, denn das Genussniveau im Quartier nimmt dank Adressen wie «Rémy», «Silex» oder «Dar» stetig zu. Küchenchef Julien Mühlebach setzt auf zeitgemässe, clever komponierte Gerichte mit viel Gemüse, wahlweise als 4-, 5- oder 6-Gang-Überraschungsmenü.
Den Auftakt macht eine vielseitige Variation von der Rande als Snack. Als Amuse-bouche folgt sautierter Broccoli mit Nussbutterschaum, eingelegter Bärlauchblüte und wildem Knoblauch. Dann überzeugt eine Komposition rund um die grillierte Tomatensorte Berner Rose und Basilikum – zum sommerlichen Gericht mit viel Umami gehören auch fermentiertes Tomatenwasser und eine Basilikumcreme. Fleisch und Fisch kommen im Menü zwar selten, aber wirkungsvoll zum Einsatz. Fein ist das Ceviche vom Bremgartner Saibling mit gesalzenem Gurken-Carpaccio, eingelegten Snackgurken, Limettencreme und Peperoncini. Oder die Ribelmais-Poulardenbrust aus der Ostschweiz: erst sous vide mit Joghurt und Estragon gegart und dann auf Holzkohle geröstet; dazu gibt es Zwiebel-Mais-Ragout, Schnittlauch, letztjährige Heidelbeeren vom Gotthard und sauer eingelegte Schnittlauchblüten; nur der Jus aus den Karkassen ist eine Spur zu bitter geraten.
Inspiriert wird das alle drei Monate wechselnde Menü von einem Kunstschaffenden, der gleichzeitig im Restaurant ausstellt. Ein Konzept, das den Küchenchef zu beflügeln scheint. Ist das zu weit hergeholt? Keine Angst, das Gebotene funktioniert auch ganz ohne Kunst-Twist!


Der beste Gang des Abends? Eine mit Miso marinierte und grillierte Aubergine mit süsslicher Peperonicreme, klassischer Peperonata, frittierter Auberginenpraline, Petersiliencreme und etwas Creme aus schwarzem Knoblauch. In dieser Komposition stecken so viel Wumms und Aroma, dass es wirklich kein Fleisch braucht – vegetarische Sommerküche «at its best»! Das «Ameo» ist im hippen Zürcher Kreis 3 am richtigen Ort, denn das Genussniveau im Quartier nimmt dank Adressen wie «Rémy», «Silex» oder «Dar» stetig zu. Küchenchef Julien Mühlebach setzt auf zeitgemässe, clever komponierte Gerichte mit viel Gemüse, wahlweise als 4-, 5- oder 6-Gang-Überraschungsmenü.
Den Auftakt macht eine vielseitige Variation von der Rande als Snack. Als Amuse-bouche folgt sautierter Broccoli mit Nussbutterschaum, eingelegter Bärlauchblüte und wildem Knoblauch. Dann überzeugt eine Komposition rund um die grillierte Tomatensorte Berner Rose und Basilikum – zum sommerlichen Gericht mit viel Umami gehören auch fermentiertes Tomatenwasser und eine Basilikumcreme. Fleisch und Fisch kommen im Menü zwar selten, aber wirkungsvoll zum Einsatz. Fein ist das Ceviche vom Bremgartner Saibling mit gesalzenem Gurken-Carpaccio, eingelegten Snackgurken, Limettencreme und Peperoncini. Oder die Ribelmais-Poulardenbrust aus der Ostschweiz: erst sous vide mit Joghurt und Estragon gegart und dann auf Holzkohle geröstet; dazu gibt es Zwiebel-Mais-Ragout, Schnittlauch, letztjährige Heidelbeeren vom Gotthard und sauer eingelegte Schnittlauchblüten; nur der Jus aus den Karkassen ist eine Spur zu bitter geraten.
Inspiriert wird das alle drei Monate wechselnde Menü von einem Kunstschaffenden, der gleichzeitig im Restaurant ausstellt. Ein Konzept, das den Küchenchef zu beflügeln scheint. Ist das zu weit hergeholt? Keine Angst, das Gebotene funktioniert auch ganz ohne Kunst-Twist!



