
7132 Hotel
Während auf der Karte zum Glück keine Veränderungen auszumachen sind, wurde eine der wichtigsten Positionen im Restaurant neu besetzt. Der Thurgauer Luca Marti ist der neue Maître im «7132 Red». Das ist wichtig, weil der Service hier im Wortsinn der verlängerte Arm der Küche ist: Die Spaghetti Royal mit Hummer werden zum Beispiel in vollendeter Eleganz am Tisch zubereitet – besser kann man diesen mediterranen Klassiker kaum servieren; in die Sauce kommen frische und getrocknete Tomaten, Champagner und eine Krustentierbisque, der bretonische Hummer kommt frisch aus eigenen Becken. Wir bleiben quasi in der Bretagne und kriegen ein grosszügiges Stück vom präzis gebratenen Steinbutt, zu dem eine – wie es heisst – «mediterrane Sauce» gereicht wird: Olivenöl, Kapern, Oliven und Cherrytomaten genügen; dazu gibt es Grillgemüse, und die Kombination zeigt, wie perfekt unprätentiöse Schlichtheit sein kann.
Auf Dekorationen aller Art wird hier konsequent verzichtet, aber wer so reduziert kocht, kann auch nichts verstecken. Das Robespierre vom irischen Rindsfilet zeigt das exemplarisch: Das dünn geschnittene Fleisch wird nur einseitig kurz und scharf angebraten, erhält dadurch seine besondere Textur und ist auf der anderen Seite noch medium-rare; Salz, Pfeffer, Rosmarin und Olivenöl genügen als Würze, Pommes allumettes als Beilage. Den cremigen Eiskaffee mit einem Schuss Kirsch rührt dann Maître Luca Marti wieder am Tisch an.
Während auf der Karte zum Glück keine Veränderungen auszumachen sind, wurde eine der wichtigsten Positionen im Restaurant neu besetzt. Der Thurgauer Luca Marti ist der neue Maître im «7132 Red». Das ist wichtig, weil der Service hier im Wortsinn der verlängerte Arm der Küche ist: Die Spaghetti Royal mit Hummer werden zum Beispiel in vollendeter Eleganz am Tisch zubereitet – besser kann man diesen mediterranen Klassiker kaum servieren; in die Sauce kommen frische und getrocknete Tomaten, Champagner und eine Krustentierbisque, der bretonische Hummer kommt frisch aus eigenen Becken. Wir bleiben quasi in der Bretagne und kriegen ein grosszügiges Stück vom präzis gebratenen Steinbutt, zu dem eine – wie es heisst – «mediterrane Sauce» gereicht wird: Olivenöl, Kapern, Oliven und Cherrytomaten genügen; dazu gibt es Grillgemüse, und die Kombination zeigt, wie perfekt unprätentiöse Schlichtheit sein kann.
Auf Dekorationen aller Art wird hier konsequent verzichtet, aber wer so reduziert kocht, kann auch nichts verstecken. Das Robespierre vom irischen Rindsfilet zeigt das exemplarisch: Das dünn geschnittene Fleisch wird nur einseitig kurz und scharf angebraten, erhält dadurch seine besondere Textur und ist auf der anderen Seite noch medium-rare; Salz, Pfeffer, Rosmarin und Olivenöl genügen als Würze, Pommes allumettes als Beilage. Den cremigen Eiskaffee mit einem Schuss Kirsch rührt dann Maître Luca Marti wieder am Tisch an.



