Tipp 1: Zu fünf Bergseen! An Wanderroute No.11 führt kein Weg vorbei. Fünfseenweg zu Stellisee (Bild oben), Grindjisee, Grünsee, Moosjisee, Leisee. In drei von ihnen spiegelt sich das Matterhorn. Da zücken alle die Kameras: Profifotografen aus aller Welt, Instagrammer, iPhone-User. Die Seen sind umzingelt von den Walliser Bergriesen, in Leisee und im Grünsee können Hartgesottene baden: Wärmer als 17 Grad ist das Wasser nie. Die Wanderung selbst ist keine allzu grosse Herausforderung: Dreieinhalb Stunden, geeignet auch für Kids ab sechs Jahren. Kinderspielplatz.
>> Beizentipp: «@paradise» zwischen Sunnegga und Findeln: Tapas, Bowls, Bagels, Wienerschnitzel bei Lorena und Elia Zurbriggen (ex-Skirennfahrer).

Von allem ein bisschen: Die Tapas im Restaurant @Paradise.

Wunderschön gelegen: Das @Paradise von Lorena & Elia Zurbriggen.
Tipp 2: Rauf aufs Rothorn. Challenge für gut trainierte Wanderer: Auf Sunnegga starten, via Stellisee zur Fluhalp. Nach einem Boxenstopp weiter durch eine karge, eindrückliche Landschaft (Schiefer), aufs Oberrothorn (3415 Meter), dann zurück zu Rothorn, Blauherd oder Sunnegga.
>> Beizentipp: «Fluhalp», Schlemmen auf 2620 Metern! Kartoffelsuppe mit Speck und Majoran, hausgemachte Spätzli mit Lachs, Spaghetti al limone – und ein fantastisches Kuchenbuffet!

Das Bergrestaurant Fluhalp, mitten in der Zermatter Wandergebiet.

Täglich frisch gebacken: Apfelstrudel, Aprikosenkuchen.
Tipp 3. «Say Cheese» auf dem Gornergrat. Bergauf geht’s! Aussteigen bei der Station Riffelalp, idyllischer Waldweg, nach der Baumgrenze hoch zum Gornergratsee und weiter bis zum Gipfel (3089 m). Für die Anstrengung wird man belohnt: Fantastische Aussicht nicht nur aufs Matterhorn, sondern auch aufs Monte-Rosa-Massiv inkl. die futuristische SAC-Hütte. Auf dieser Wanderung ist man angenehm einsam unterwegs, im Gegensatz zum Fünfseen-Trip.
>> Beizentipp: Das volle Programm auf dem Gornergrat: «Say Cheese» mit Fondue und Raclette, Gletscher-Alpenküche. Sky Lounge.

Dreh- und Angelpunkt am Matterhorn: die legendäre Hörnlihütte.
Tipp 4. Endstation Hörnlihütte! Hier nächtigen eigentlich alle, die aufs Matterhorn wollen, aber davon raten die Zermatter Bergführer wegen Steinschlaggefahr ab. Die Wanderung ab Schwarzsee hoch zur Hütte auf 3260 m lohnt sich trotzdem. 2 h 15 ist die Vorgabe auf den gelben Wegweisern, aber das geht auch schneller. Steinböcke am Wegrand!
>> Beizentipp: Hüttenwartin Edith Lehner gibt für ihre Gäste alles. Auf der Karte wärmende Suppen, Hörnli & Ghackets, Bergsteiger-Spaghetti und Gipfelrösti. Kult-Dessert: Schoggikuchen, täglich frisch gebacken.

Die Felsregionen rund um Zermatt gelten als Top-Gebiet für Wildbeobachtungen. Mit etwas Glück sind auch Steinböcke zu sehen.
Fotos: Robert Boesch, Olivia Pulver, Shutterstock, Sedrik Nemeth

