Fotos: Lucia Hunziker
Matcha in aller Munde. Hermès, Louis Vuitton, Bally – die Freie Strasse ist zweifelsohne die exklusivste Einkaufsmeile Basels. Nur einen grossen Namen vermisste man hier bisher: Nespresso. Die Lücke ist nun endlich geschlossen worden – mit einer Boutique, die eleganter, lichtdurchfluteter und grosszügiger nicht sein könnte. «Wo, wenn nicht hier!», meinte 18-Punktechef Pascal Steffen, der bei der Eröffnung im historischen Bau der ehemaligen «Hauptpost Basel» dabei war. Er war unter anderem verantwortlich für die Drinks, die am VIP-Anlass zur Eröffnung ausgeschenkt wurden, darunter auch der «Coffeetcha» mit Matcha: «Matcha ist derzeit in aller Munde», so Steffen, «und es passt als Zutat für einen Kaffee-Brand, der auf der Höhe der Zeit ist.»
Kaffee hat Terroir. Pascal Steffen bietet im «Roots» in Basel, ausgezeichnet mit 18 Punkten, am Ende seiner auffallend nachhaltig zusammengestellten Menüs seinen Gästen Nespresso an. «Weil ich bei meiner Kolumbien-Reise, organisiert von Nespresso Schweiz, gesehen habe, wie verbunden die Kaffeebauern mit ihrem Boden sind.» Und, so findet der Starchef weiter, wenn «Nespresso» wie dort auf Bio setze, habe dies aufgrund der Grösse auch einen merklichen Impact. Im Restaurant verwendet Steffen die Origins-Reihe für den Hospitality-Bereich, die teilweise Bio-Qualität hat. Die Kaffees kommen aus Peru, Kongo oder Guatemala. «Wie beim Wein kann man damit die Eigenschaften der einzelnen Terroirs aufzeigen.» Trinkt GaultMillaus «Green Chef 2026» Pascal Steffen selbst Kaffee? «Nicht als tägliches Morgenritual, sondern dann, wenn ich Lust auf eine Tasse habe.»

Premiere: die Nespresso-Duft-Bar – welcher Kaffeetyp bist Du?

Dominique Niederhäuser: «Basel ist punkto Kaffeekultur eine der wichtigsten Städte der Schweiz.»

Nespresso-Drink mit Café Peru Organic und Minzsirup: Virgin Mojito Coffee.
Die Welt des Kaffees erleben. Wie unterschiedlich Kaffee schmecken kann, ist in der neuen Boutiquen in Basel ein zentrales Thema, das auf verschiedene Weise erlebt werden kann: Kunden können sich beispielsweise durch die Duft-Bar riechen und herausfinden, ob sie eher auf blumige Kaffese, auf süssliche oder auf solche mit intensiven Röstnoten stehen. Sie können sich von geschultem Personal beim Einkauf der inzwischen über 60 Sorten beraten und inspirieren lassen. Oder nicht zuletzt an einer Master Class mit verschiedenen Methoden der Kaffeezubereitung experimentieren. Hinter der Kaffeebar in der Raummitte stehen verschiedene Kaffeemaschinen und Apparaturen, und zwar auch von anderen Anbietern, die auch ohne Kapsel funktionieren.

Edle Präsentation: Die Nespresso-Boutique Basel erinnert ein wenig an eine Bijouterie.

Starchef Pascal Steffen trinkt Kaffee nicht als Ritual, sondern wenn er wirklich Lust darauf hat.
Kronleuchter als Symbol für die Fasnacht. Gleich oberhalb besagter Bar ist auch der eigentliche Blickfang in der neuen Boutique: der Kronleuchter, den der Glaskünstler Matteo Gonet gestaltet hat. Er spielt damit auf die vielleicht wichtigste Basler Tradition überhaupt an, die alljährlich stattfindende Fasnacht, die so bunt, strahlend und vielseitig ist wie auch die Kaffeekapseln von Nespresso. Ebenfalls anwesend bei der Eröffnung war Dominique Niederhauser, Coffee Ambassador Manager des Brands in der Schweiz. Auch ihn erfüllt die neu eröffnete Filiale mit besonderer Freude: «Basel ist punkto Kaffeekultur eine der wichtigsten Städte der Schweiz, hierfür sprechen auch die vielen kleinen Röstereien, die es hier gibt», sagt der Branchenkenner. Er geht mit Pascal Steffen absolut überein, dass die Freie Strasse «genau der richtige Ort ist, um ein so relevantes Kaffee-Erlebnis wie das unsrige weiterzugeben.»


