Elektro-Postauto nach Abländschen. Die Elektro-Postautostrecke kann man empfehlen: Ab Saanen durchs Grischbachtal, über den Mittelberg, nach Abländschen und Jaun; für Inhaber der «Gstaad Card» eine Reise zum Nulltarif (noch bis 25. Oktober). «Aussteigen lohnt sich bei jeder der zwölf Haltestellen», verspricht Ariane Ludwig von Gstaad Tourismus. Das abgelegene, wunderschöne Abländscher Tal bietet viel: Wanderungen bei den Gastlosen, «Alpness Trail» für Radsportbegeisterte, Mountain-Bike-Touren (auch über sechs Stunden!), Gravelbike-Tour, Klettern an den Gastlosen (Plaisir-Routen, aber auch überhängende Nordwände am oberen Ende der Schwierigkeitsskala). Massgeschneiderte Vorschläge für jeden Fitness-Stand!

Abländschen für Geniesser: Das «Berghotel zur Sau».

Das Saanenland ist Biker-Paradies: Unterwegs auf dem Rellerli bei Gstaad.
Feuerstellen, Caquelon & «Zur Sau». Gstaad-Saanenland ist Gourmetzone, auf seine Rechnung kommt auch in Abländschen jeder. Nach einem kurzen Fussmarsch ab Haltestelle «Abländschen Jaungrund» erreicht man Herrenschwändli, eine Feuerstelle der «Schweizer Familie». Mitten im Dorf Abländschen, neben der Bergkirche (Baujahr 1612) steht ein neues XXL-Fondue-Caquelon. Was es für ein richtig gutes Fondue braucht, steckt im «Fondue-Rucksack», den kann man bei Partnern von Gstaad Tourismus beschaffen, beispielsweise im heimeligen Abländscher Restaurant «Zitbödeli». Das neueste Angebot: Raclette-Rucksack, mit einem einfach und ohne Strom zu bedienenden Vulcano-Öfeli. Platzhirsch im Tal ist eine Sau, genauer das Bergrestaurant «Zur Sau». Das Angebot: Bodenständige Wohlfühlküche im Bistro (Tagesmenüs, Côte de Cochon), Fine Dining nebenan, bei Meisterkoch und «Green Chef» Nicolas Darnauguilhem), sympathische Zimmer für einen ausgedehnteren Abländschen-Trip.

Fondueland Gstaad! XXL-Caquelon im Wandergebiet.
Das Turbachtal ist Wanderland. Sonnenstrahlen über den Gipfeln, Rauschen der Bergbäche – das ist Turbach, ein verstecktes Sonnental und Wanderparadies, erreichbar mit dem Postauto ab Bahnhof Gstaad, in nur 15 Minuten; mit der «Gstaad Card» ist die Fahrt kostenlos. Wander-Tipps: Der Turbach-Themenweg, für Konditionsstarke die Wanderung Gstaad – Turbach – Türli – Lauenen (schwierig, fast sechs Stunden). Die Favoriten der Mountain-Biker: Panoramaroute Gstaad- Gruben – Oberbort – Turbach – Gstaad (eine Stunde), die Bergbahnen Tour light (viereinhalb Stunden).
Feuerstellen & «Sunne-Stübli». Hunger & Durst? Kein Problem! Drei Feuerstellen laden zum Grillieren, mal am Bergbach, mal im Wald, mal neben dem Kinderspielplatz. Ein XXL-Fondue-Caquelon ist auch hier zu finden, und einen Beizentipp haben wir auch: Das Restaurant «Sunne Stübli», mit hübschem Garten. Bei den neuen Gastgebern Gabi & Ralph auf der kleinen Karte: warmer «Tomme Turbach», Penne all’ arrabbiata, Fitnessteller mit Zanderknusperli, Schnitzel oder Huftsteak.
Ziel für Biker und Wanderer: Das «Huus am Arnensee».
Lac Retaud & Arnensee. Und noch ein begeisternder Wandertipp: Von der Postautostelle Col du Pillon (1546 m) hoch zum Lac Retaud (1685) dann ins Tschärzistal, runter zum Arnensee und weiter bis zur Postautostelle Feuersoey Dorf. Mögliche Boxenstopps: «Auberge Lac Retaud» (Cordon Bleu de veau, Forellen aus Vionnaz, Käseschnitten, Fondue & Rösti), Seerestaurant «Huus am Arnensee» (Fischknusperli, Arnensee Burger, Käsefondue moitié-moitie). Am Zielort Feutersoey eines der besten Restaurants im Saanenland: Das «Rössli» von Sabine Köll und Simon Richard, ein Hot-Spot (mit Gärtli) der Gstaader Schickeria aus den Chalets und Grandhotels.
Fotos: Mattias Nutt, Yannick Romagnoli, Christof Sonderegger, Kurt Reichenbach, Marcus Gyger, HO


