«Eröffnung des Jahres» am 15. Dezember. Gstaad in der Hochsaison? Gute Laune bei allen Hoteliers. Restaurant-Tische mehrfach pro Abend besetzt. Und spannende Neuzugänge: Das «Zuma» (im «Ultima») brummt bereits. «Four Seasons Park Gstaad» (im Besitz der Familie Bertarelli) plant am 15. Dezember 2026 die Eröffnung des Jahres. General Manager Reto Moser (51, Bild oben) wohnt bereits im Saanenland. Er arbeitet seit 23 Jahren für Four Seasons, zuletzt in Istanbul und ist voll des Lobes für seinen Arbeitsgeber: «Die Bude schaut gut zu uns Mitarbeitern», sagt Moser. Er ist im Gürbetal aufgewachsen und ist gelernter Koch, hat in Luzern die Hotelfachschule besucht und war als Manager auf der ganzen Welt erfolgreich unterwegs. Die Mitarbeitersuche ist sein grosses Thema der nächsten Monate: 240 Mitarbeiter braucht’s, um ein so renommiertes Hotel zu betreiben. Moser: «Ich bin optimistisch. Viele frühere Park-Mitarbeiter kehren zurück, Support kriegen wir auch aus anderen Four Seasons-Hotels.»

Restaurant-Konzept: «Coastal Italian»! Das Food-Konzept im neuen Fünfsterne-Hotel nimmt Formen an. Eine erste kühne Idee wurde bereits wieder verworfen: Die «Langosteria», in St. Moritz ein Grosserfolg, kommt nicht nach Gstaad. Italienisch isst man im Four Seasons Park trotzdem: «Coastal Italian» ist im ersten Stock angesagt, also eine unkomplizierte, italienische Küche mit reichlich Seafood, so wie am Meer und auf den Inseln. «Essen muss Spass machen, ein langweiliges Hotelrestaurant ist für uns keine Option.» Die Suche nach einem Chef und nach einem Namen fürs Restaurant läuft.

Eröffnung am 15. Dezember 2026: Four Seasons baut das «Park» in Gstaad im Innern vollständig um, die Fassade bleibt praktisch unverändert.

Eröffnung am 15. Dezember 2026: Four Seasons baut das «Park» in Gstaad im Innern vollständig um, die Fassade bleibt praktisch unverändert.

Grill, Bar, Japaner. Reto Moser will im ganzen Hotel «viel Energie» spüren. «Good vibes» bereits am Eingang? Dort bittet er die Gäste in den Grill: Offene Küche, viel Feuer, Holzkohlegrill, Steaks, begehbarer Weinkeller. Ein japanisches Restaurant gehört wie in allen grossen Hotels der Welt zum Konzept. Moser: «Ein kleines Restaurant, nur acht Sitzplätze.» Wie man in Gstaad japanisch isst, weiss der GM bereits: «Ich habe das «Megu» im Alpina und das neue «Zuma» bereits besucht.»

69 Zimmer & Suiten. Moser hat Respekt vor der Konkurrenz: «Das Palace ist eine Ikone. Die Zimmer und Suiten in The Alpina sind fantastisch.» Das Four Seasons-Angebot: 69 Zimmer und Suiten, Appartements in der obersten Etage. Ein grosszügiger Spa (La Prairie). Ein modernes Gym. «Wir wollen Qualität bieten, einen sehr guten Service und auch Gäste ins Haus holen, die nicht bei uns übernachten.»

www.parkgstaad.ch
 

Fotos: HO