Gonten, 24. August 2026

Unternehmerischer Mut, Top-Küche, Holistic Spa: Das «Appenzeller Huus» in Gonten AI ist GaultMillaus «Hotel des Jahres 2027»!

Der GaultMillau unterstützt kühne Projekte, will auch Entdecker sein. Das «Appenzeller Huus» ist eine Entdeckung. In GaultMillaus «Hotel des Jahres 2027» erfüllen Küche und Keller höchste Ansprüche. Der «Holistic Spa» mit modernstem Biohacking ist auch im internationalen Vergleich Spitzenklasse.

Der Mann hat Mut! Finanzunternehmer Jan Schoch, in der Region aufgewachsen und stark verwurzelt, ist jetzt Hotelier. Der über 400-jährige «Bären» in Gonten AI hat es ihm angetan. Hier hatten seine Eltern geheiratet, hier liegt der Schlüssel zu einer beeindruckenden Geschichte. «Huus Bären» war zu klein für eine erfolgreiche Hotelgeschichte, also kam schon bald einmal das «Huus Löwen» dazu. Im letzten Jahr eröffnete Jan Schoch das Lifestyle-Boutique-Hotel «Huus Quell». Gemeinsamer Nenner: Gebaut wurde in massivem Strickbau, mit lokalem Mondholz, nachhaltig und mit unaufdringlicher Eleganz. Ein grosses Resort mit internationaler Ausstrahlung im kleinsten Kanton der Schweiz.

16 Punkte für den Riesen in der «Bärenstobe»

Wer beim GaultMillau «Hotel des Jahres» werden will, muss in seinen Restaurants mindestens 15 Punkte erreichen. Das schafft Michael Gollenz mit links, er startet im Guide 2027 mit hohen 16 Punkten. Jan Schoch hat den 1,96-Meter-Mann auf der kroatischen Insel Lošinji entdeckt und ins Appenzellerland geholt. Der Österreicher hatte erstklassige Lehrmeister: die beiden 18-Punktechefs Christian Kuchler in Wigoltingen TG und Stefan Heilemann in Zürich. Seine ersten Menüs begeistern, auch weil immer wieder regionale Produkte eingesetzt werden: Appenzeller Weiderind (Tatar & Carpaccio), mit mexikanischem Touch. Alpstein-Riebelmais-Perlhuhn mit Zucchini-Variation, Sonnenblumencrème und betörender Vin-Jaune-Sauce. Schaum und Glace vom rezenten Appenzeller Käse. 

Appenzeller Siedwurst zum Zmorge

«Das Frühstück ist in einem Hotel die wichtigste Mahlzeit am Tag», sagt Michael Gollenz und krempelte mit seinen 18 Köchen bei Amtsantritt als Erstes das Frühstücksbuffet um. Dorfmetzger Markus Wetter war dabei sein Verbündeter, Appenzeller Produkte spielen jetzt die Hauptrolle. Freches Highlight auf der Frühstückskarte: Siedwurst & Chäs-Hörnli. Siedwürste, ein IGP-Produkt, sind Kult im Kanton (und an der Landsgemeinde). Gollenz serviert eine Mini-Variante davon, mit Hörnli und Zwiebeln. Geheimtipp am Buffet: Die «Pho» von Chef Hung aus Vietnam, angesetzt mit Appenzeller Rind oder Alpstein-Güggel.

Sieben Weinkeller und ein «Botanicum»

«Weinkeller des Jahres»? Das «Appenzeller Huus» wäre ein Kandidat dafür. Jan Schoch hat mit Hans Rhyner einen ausgewiesenen Profi engagiert. Rhyner öffnet mittels Gesichtserkennung sieben Keller mit einer Fläche von 350 Quadratmetern, wacht über 2100 Positionen. Dass einer davon der «Schweizer Keller» ist, freut uns ganz besonders: 135 Produzenten aus dem ganzen Land sind vertreten! Spektakulär auch die Hotelbar, die hier «Botanicum» heisst. Chef Elmir Medunjanin mixt hier die verrücktesten Drinks, jagt auch mal eine «Bolo» durch den Rotationsverdampfer; seine Cocktails haben Suchtpotenzial. Einige Ingredienzen, die er für seine wilden Kreationen benötigt, wachsen in den 144 Töpfen an der grünen Wand.

Lifestyle, Wellness, Longevity, Biohacking

Longevity ist in allen Spas der Welt gerade das Wort der Stunde. Das «Appenzeller Huus» bietet alles, was man von einem «Holistic Spa» der Extraklasse erwartet und noch einiges dazu. Highlight: L3 Long Lasting Lifestyle! Der L3-Circle verbindet modernste Longevity-Anwendungen auf in Europa einzigartige Weise. Das Multi-Cryo-Hacking-System ist eine Kammer, die mit Tiefenwärme, Licht und hochionisiertem Sauerstoff arbeitet, zwecks Entspannung, Regeneration und Stressabbau. Besonders mutige Gäste wagen sich in die Kältekammer, erst bei minus 60 °C, dann bei minus 110 °C.

Owner Jan Schoch führt das Resort und seine 133 Mitarbeiter selbst, unterstützt von Hotel Manager Alexa Stoschek.

Bild oben: (v.l) Chef Michael Gollenz, Inhaber Jan Schoch, GaultMillau-Chef Urs Heller

Foto Credit: Adrian Bretscher

Informationen

Ringier AG, GaultMillau, Telefon: +41 58 269 26 10, info@gaultmillau.ch

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