Kein Stillstand. Pascal Ralo gehört zu den prägenden Chefs der Berner Restaurantszene. Sein Werdegang spricht für sich: rechte Hand von Dave Wälti im Casino Bern, davor im Ausland im «Hertog Jan» und bei Harald Wohlfahrt in der «Schwarzwaldstube». Seit drei Jahren führt er mit seiner Frau Sina das «Romy», ein kleines Restaurant in der Berner Altstadt, in dem portugiesische und österreichische Küche aufeinandertreffen. Nun doppelt das Duo nach, nur zwei Gehminuten entfernt: «Ein alter Gewölbekeller mit rund 30 Sitzplätzen, ziemlich heimelig – man taucht für ein paar Stunden in eine andere Welt ab», sagt Ralo. «Cima» heisst die neue Adresse. Eröffnung ist am 24. Februar. Reservationen sind bereits möglich. Grosses Bild oben: Sina Ralo, Valentina Tacconelli, Laura Grunder und Pascal Ralo (v.l.).

Zwiebelrostbraten als Veggie-Variante mit geschmorter Rande und Backhendl: Der GaultMillau zeichnet das «Romy» mit 13 Punkte aus – Tendenz steigend.

Im «Romy» steht er in der Küche, sie an der Front: Pascal Ralo und seine Frau Sina.
Schwerpunkt Alpenküche. Inhaltlich setzt das «Cima» bewusst einen anderen Fokus als das «Romy». Auf der Karte stehen Produkte aus dem Alpenraum, ergänzt durch Einflüsse aus dem Piemont. Polenta, Brasato, Agnolotti, hausgemachte Pasta. Dazu Lamm, Schweizer Bergzander sowie Polentagerichte und Wildkräuter. Gäste wählen zwischen einem Vier- oder Fünf-Gänge-Menü – Fleisch, Fisch oder vegetarisch – oder bestellen klassischere Gerichte à la carte. «Es wird direkter als im Romy, weniger verspielt», sagt Ralo. Die Küche leitet Valentina Tacconelli, zuvor Souschefin im Bellevue Gstaad, seit einem Jahr Teil des «Romy»-Teams. Gastgeberin ist Laura Grunder, ausgebildet an der Hotelfachschule Thun. Ergänzt wird das Angebot durch eine umfangreiche Weinkarte mit über 500 Positionen, gelagert direkt unter dem Restaurant.
>> cima-bern.ch
Fotos: Nelly Grunder-Hemmann, Pascal Grob

