Fotos: Nico Schaerer, HO
Es war eine Sensation als der Guide Michelin 2025 das Tresind Studio von Chef Hirmanshu Saini als erstes indisches Restaurant der Welt mit drei Sternen ausgezeichnet hat. Der GaultMillau benotet mit 18 Punkten, die Höchstbewertung in Dubai. Saini lebt seit vielen Jahren in Dubai, in seinem geschmackvollen «Studio» mit offener Küche orientiert sich das Menü an den verschiedenen Regionen Indiens, die in authentisch schmeckenden, aber äusserst raffiniert zubereiteten Gerichten zum Ausdruck gebracht werden.
Untergebracht in einer verhältnismässig kleinen Mall, ist dieses «Urban Balkan Bistro» eine beliebte Adresse für Brunch-Liebhaber. Der Name «21 Grams» bezieht sich auf das angebliche Gewicht der menschlichen Seele und Soul-Food mit osteuropäischem Einschlag ist auch das Programm auf der Karte: geröstete Auberginen als Hummus, Hühnerleber-Pâté oder knuspriger «Phyllo-Pie» und dazu ein ausgezeichneter Kaffee.
>> 21 Grams

Einer der besten Köche in «Middle East»: Himanshu Saini.

Das erste indische Drei-Sterne-Restaurant: Tresind Studio.

Geschmack des Balkans: Frühstück im «21 Grams».
Was in Tokio der berühmte Fischmarkt ist, heisst in Dubai schlicht «Waterfront Market». Dabei handelt es sich um ein grosses Einkaufszentrum mit einer Fischabteilung, die allein die Dimension mehrerer Fussballfelder hat. Von lebenden Königsgrabben und Hummern in Becken bis zum «Yellow Fin Tuna» zu erstaunlich erschwinglichen Preisen reicht das Angebot. Wer Vegetarisch bevorzugt findet nebenan Dutzende Sorten Datteln oder Melonen, die zu beeindruckenden Türmen aufgestapelt wurden.

Dubais grösster Food Markt: Andreas Caminada und Himanshu Saini in der Fischabteilung des Waterfront Market.
Die kulinarische Königin von Frankreich, Anne Sophie-Pic, ist auch international ein Publikumsmagnet. Im vertikalen Stadtresort One & Only One Za’abeel bertreibt sie das wohnlich eingerichtete «La Dame de Pic» (15 GaultMillau-Punkte, ein Michelin-Stern). Aus der offenen Küche werden Gerichte wie mit Lvendeleis gefüllte Cherry-Tomaten oder Bresse-Poularden mit Pfeffer und Mezcal serviert.
Der traditionelle Basar ist ebenso Teil des gesellschaftlichen Lebens wie ein sensorischer Hotspot. Vor allem für Gewürze, die offen in riesigen Körben angeboten werden, für orientalische Süssigkeiten und andere Spezialitäten ist der Grand Souk im alten Teil Dubais am Fluss einen Ausflug wert.

Ein Restaurant im Stadtresort One & Only One Za’abeel: Anne Sophie Pic.

Die Aromen des Orients: Gewürze im Grand Souk.
Ein riesiger (gemalter) Bärenkopf beim Eingang ist das Erkennungszeichen des Sharing-Restaurants von Weltstar Björn Frantzén. Nebenan betreibt der Schwede das «FZN» mit bloss 27 Plätzen und drei Michelin-Sternen, im Studio hingegen geht es angenehm locker zu. Man öffnet zwar auch hier gern mal eine Flasche Krug Grande Cuvée, aber das moderne Bistro serviert beliebte Gerichte wie Wolfsbarsch-Ceviche, Rindstatar, Lobster Roll oder Stubenküken mit Miso Beurre Blanc. GaultMillau-Rating: 13 Punkte.

Cocktails und «Social Eating»: Studio Frantzén mit offener Küche.
Der Italiener Saverio Sbaragli war «GaultMillaus Koch des Jahres 2023» in den Emiraten und früher für den französischen Grossmeister Alain Ducasse gearbeitet. Als Chef des «Al Muintaha» (17 Punkte, ein Stern) in der 27. Etage des «Burj Al Arab» steht Sbaragli für Exzellenz in jedem Detail und für eine klassische Küche mit italienischen und französischen Elementen.

«Koch des Jahres 2023» in den Emiraten: Saverio Sbaragli.

Kreativer Kopf aus Madrid: Chef Dabiz Muñoz.
Der 45-jährige Spanier Dabiz Muñoz ist so etwas wie der Punkmusiker unter den Spitzenköchen. Und seit er sein hyperkreatives «DiverXO» zum Sensationserfolg mit drei Michelin-Sternen geführt hat, ist Muñoz auch international gefragt. In seinem lockeren «StreetXO» (13 Punkte) im «One & Only One Za’abeel» gibt es Graffitiwände und Streetfood wie Tuna im «Fish ‘n’ Chips Style», Nigiri-Croquetas oder auch einfach ein Club Sandwich.
>> StreetXO

Für viele der beste Beach Club der Stadt: Nobu by the Beach.
Beach Clubs sind gerade in den kühleren Wintermonaten angesagte Treffpunkte in Dubai und jener von Weltstar Nobu im ikonischen Palm Jumeirah gilt als beste Adresse direkt am Wasser der Stadt – eine Mischung aus Open-Air-Club, Bar und Restaurant. Unter Palmen am Pool werden Cocktails und Tacos, Signature Dishes wie knuspriger Reis mit Thunfisch oder Sashimi im Nobu-Style serviert.
Für Romantiker mit Sinn für klassische Filme und zeitgemässen Schmuck ist das in den unverkennbaren Blau- und Türkistönen von Tiffany’s gehaltene Blue Box Café direkt neben dem legendären Schmuckgeschäft eine beliebte Adresse. In der gigantischen Dubai Mall liegt dieses aussergewöhnliche, hübsche Café und bietet Gästen, die «Breakfast at Tiffany’s» wörtlich nehmen, Frühstücks-Klassiker zum Start des Tages: Avocado Toast, Eggs Benedict und natürlich Croissants oder Pain au Chocolat.
>> Jetzt im Online-Kiosk: das neue Caminada Magazin No. 2/25 mit grosser Dubai-Reportage: Starchef Himanshu Saini zeigt Andreas Caminada seine Stadt.

