
Il Giglio
Am stillen Hallwylplatz wirtet einer der letzten Überlebenden der No-Bullshit-Küche. Vito Giglio und seine Crew praktizieren seit Jahrzehnten eine Küche, die zwar ob der globalisierten Aufregungskultur etwas aus der Zeit gefallen scheint, aber dafür mit selten gewordenen Eigenschaften punktet: Ehrlichkeit und Authentizität. Giglios Credo sind puristische und leichte Adaptionen der klassischen italienischen Küche, seine Italianità ist so gut und beständig, dass er auf eine breite Stammkundschaft zählen kann.
Über Mittag gibt’s einen preiswerten, dreigängigen «Business Lunch» für 58 Franken, am Abend ein viergängiges Menü für 98 Franken. Auf der übersichtlichen Karte figurieren seit ewig bewährte «Giglio»-Klassiker wie Raviolini di brasato oder Scaloppine di vitello alla romana und ein täglich wechselndes Angebot mit Fisch. Wir folgen in der Regel der Empfehlung des Chefs und bereuten die Entscheidung auch dieses Mal nicht. Die lauwarmen, frittierten Zucchettiblüten mit Artischockenböden oder die hausgemachten Pennucce al radicchio di Treviso entführten uns ins ferne Kalabrien, von wo Giglio ursprünglich stammt. Hervorragend war auch das Filet vom Branzino mit Gemüse und apulischen, süsslichen Kartoffeln.
Die Desserts sind die Domäne von Chefin Patrizia Giglio, die uns dank einer leichten Zitronenschaum-Panna-cotta einen wunderbaren Klassiker auftischte. Die immer noch eher limitierte Weinkarte hält jetzt doch die eine oder andere Überraschung bereit: etwa einen aus Nebbiolo gekelterten Zéro-Dosage-Sprudler aus dem Piemont. Familiäre Atmosphäre, aufmerksamer Service, im Sommer Tische auf dem Trottoir.


Am stillen Hallwylplatz wirtet einer der letzten Überlebenden der No-Bullshit-Küche. Vito Giglio und seine Crew praktizieren seit Jahrzehnten eine Küche, die zwar ob der globalisierten Aufregungskultur etwas aus der Zeit gefallen scheint, aber dafür mit selten gewordenen Eigenschaften punktet: Ehrlichkeit und Authentizität. Giglios Credo sind puristische und leichte Adaptionen der klassischen italienischen Küche, seine Italianità ist so gut und beständig, dass er auf eine breite Stammkundschaft zählen kann.
Über Mittag gibt’s einen preiswerten, dreigängigen «Business Lunch» für 58 Franken, am Abend ein viergängiges Menü für 98 Franken. Auf der übersichtlichen Karte figurieren seit ewig bewährte «Giglio»-Klassiker wie Raviolini di brasato oder Scaloppine di vitello alla romana und ein täglich wechselndes Angebot mit Fisch. Wir folgen in der Regel der Empfehlung des Chefs und bereuten die Entscheidung auch dieses Mal nicht. Die lauwarmen, frittierten Zucchettiblüten mit Artischockenböden oder die hausgemachten Pennucce al radicchio di Treviso entführten uns ins ferne Kalabrien, von wo Giglio ursprünglich stammt. Hervorragend war auch das Filet vom Branzino mit Gemüse und apulischen, süsslichen Kartoffeln.
Die Desserts sind die Domäne von Chefin Patrizia Giglio, die uns dank einer leichten Zitronenschaum-Panna-cotta einen wunderbaren Klassiker auftischte. Die immer noch eher limitierte Weinkarte hält jetzt doch die eine oder andere Überraschung bereit: etwa einen aus Nebbiolo gekelterten Zéro-Dosage-Sprudler aus dem Piemont. Familiäre Atmosphäre, aufmerksamer Service, im Sommer Tische auf dem Trottoir.



