Chef von 830 Mitarbeitern! Kein Monat ohne Neueröffnung: Die Luxus-Hotellerie entert gerade die Malediven. Generalmanager Jan Tibaldi bleibt gelassen. Luxus am Indischen Ozean hat vor allem einen Namen: One&Only Reethi Rah. Die Insel der Superreichen, der Ruhesuchenden und der stillen Geniesser. 108 Villen, designt von Jean-Michel Gathy, grosszügig und mit eigenem Pool. Und vor allem 830 Mitarbeiter aus 47 Nationen, die die Vorlieben ihrer Gäste kennen, die Extrameile gehen und jeden Wunsch unaufgeregt erfüllen. Mittendrin: Jan Tibaldi, ein Star bei One&Only, schon lange auf der Insel, auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Sie wird auf Reethi Rah enden. «The last Hurra», sagt Jan ziemlich cool.

Portrait: JAN B. TIBALDI | General Manager One&Only Reethi Rah, Maldives Reethi Rah Malediven

Ein «Zürisee-Bueb» führt das berühmteste Resort in den Malediven: Jan Tibaldi, One&Only Reethi Rah. GaultMillaus Star im Ausland.

«24/7 bei den Gästen». Ein Leben auf der Insel – das schafft nicht jeder. Jan Tibaldi schon: Er ist «24/7» bei seinen Gästen, kann dann sein Privatleben kaum vom Beruf trennen. Aber alle paar Monate haut er ab: «Ich gehe auf Promotionstour, bereise viele Länder, treffe meine Gäste. Aber dann kehre ich immer wieder glücklich nach Reethi Rah zurück.» Auch wenn er sein grösstes Hobby dort nicht pflegen kann: Einen richtigen Golfplatz gibt es in den Malediven nicht.

One&Only Reethi Rah Malediven

«Botanica»: Das verblüffende Gartenrestaurant auf der Insel. 

One&Only Reethi Rah Malediven

Unglaublich! Der riesige Weinkeller, und das auf einer Insel.

One&Only Reethi Rah Malediven

Chillen ist angesagt: Kein Dichtestress auf der Trauminsel. 

Das «Tapasake» schwebt über dem Wasser. Für den «Star im Ausland» gilt, was für alle GaultMillau-Auszeichnungen Voraussetzung ist: Eine erstklassige Küche! Kein Problem auf Reethi Rah. Das neu erstellte «Tapasake», das über dem Wasser zu schweben scheint und das die Gäste spätestens zum Sonnenuntergang ansteuern, steht gar im dringenden Verdacht, das schönste Restaurant der Malediven zu sein. Lounge für Snacks und Sundowner, vier Teppanyaki-Grills, à la carte-Restaurant mit weit geöffneten Fenstern direkt am Wasser, Sake-Keller. Der begabte Chef ist ein Einheimischer: Jameel Ahmed, nach ein paar Ausbildungsjahren in Japan zurück im Inselreich. Typisch Reethi Rah: Einen Teppan-Tisch mit eigenem Chef und präzis gebratenen King Crabs kriegt auch, wer nur zu zweit ins «Tapasake» kommt und keine neuen Freunde kennenlernen will.

Neues Restaurant im One&Only Reethi Rah. Tapasake  HO via Dorina Schreiber Segara Communication One&Only Reethi Rah Malediven

Das schönste Restaurant der Malediven? Das «Tapasake» scheint über dem Wassser zu schweben.  

Baby Sharks, Stingray, Meeresschildkröten. Das Nord-Malé-Atoll ist Tauchparadies. Manta-Rochen, tropische Fische, je nach Jahreszeit sogar Walhaie. Beim Scuba Diving muss es nicht bleiben: Jan Tibaldi bietet auch Freediving an, für alle, die es wagen, ohne Sauerstoff abzutauchen. Verschiedene Massnahmen zum Schutz der Unterwasserwelt werden mit grösster Selbstverständlichkeit getroffen, von Fischernetzen verletzte Meeresschildkröten etwa in einer Auffangstation aufgepäppelt und dann wieder ins offene Meer entlassen. Einige Fische kann man übrigens auch beim Nachtessen beobachten: Einige Tische stehen auf einem Glasboden, Baby Sharks und Stingrays ziehen, angelockt vom Licht, ihre Bahnen. Reethi Rah-Magie.

 

www.oneandonlyreethirah.com

 

Fotos: Vivian Yoon, HO