Fruchtig und frisch. Wenn Danny Khezzar mit zwei so innovativen Marken wie La Nebuleuse und Teabo zusammenspannt, kann eigentlich nur etwas Aufregendes herauskommen. Und tatsächlich passt «Diversion Blanche» bestens in die Welt des Starchefs mit den Dreadlocks. Der freche Mix aus Weissbier im belgischen Stil und Pfirsich-Eistee kommt ohne Alkohol aus und schmeckt fruchtig frisch. Genau so, wie es sich Danny vorgestellt hat, als er sich mit den Teams von La Nebuleuse und Teabo in dieses Abenteuer stürzte. «Ich bin sehr stolz und überglücklich, dass ich die Chance bekommen habe, mit derart passionierten Leuten mein eigenes Bier zu kreieren», sagt der Küchenchef des mit 18 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurants Bayview im Genfer Hotel The President. In Khezzars Streetfood-Lokal «Sheesh» beim Bahnhof Genf-Cornavin steht «Diversion Blanche» schon auf der Karte. Bild oben: Danny Khezzar mit der Pfirsich-Eistee-Mischung, daneben das «Diversion Blanche»-Bier.

Khezzar

Happy über «sein» Bier: Danny Khezzar in der Brauerei von La Nebuleuse.

Inspiriert von der belgischen Bier-Kultur. «Weissbier im belgischen Stil kombiniert man klassisch mit Korianderkörnern und Orangenschale. Es eignet sich aber auch als Träger für andere fruchtige Aromen. Daher funktioniert die Verbindung mit dem Pfirsich-Eistee so gut», erklärt Arthur Viaud, seines Zeichens CEO und Mitbegründer der Brauerei La Nebuleuse. Ehe es ans Fine Tuning des Khezzar-Biers ging, erstellten der Starkoch, die Experten aus der Brauerei sowie der für die Teemarken Teabo und Chanoyu tätige Tea Master Arnaud Bachelin eine Shortlist mit Zutaten, die in Frage kamen. Doch bald waren sich alle einig: Nichts schlägt die Pfirsich-Infusion! Sie war auch von Beginn an Dannys Favorit. Gegen einen Aufguss von Teeblättern sprach zum Beispiel, dass Getränk dann zu adstringierend geworden wäre.

La Nebuleuse

Erfrischender Genuss: Chef Danny stösst mit dem Team von La Nebuleuse an.

La Nebuleuse

«Diversion Blanche» sieht aus wie ein Weissbier, schmeckt aber auch nach Pfirsich-Eistee.

Das Spiel mit der Erinnerung. Arthur Viaud gefällt am Pfirsich-Eistee von Teabo, dass er eine fruchtige Süsse besitzt, obwohl ihm keine Zucker zugesetzt wurde. «Und», so fügt er mit einem Lachen hinzu, «in der Schweiz haben viele Konsumentinnen eine besondere Beziehung zu Pfirsich-Eistee. Er ist für sie eine Kindheits- und Jugenderinnerung.» Dass es eine gute Idee ist, mit Erinnerungen zu spielen, liegt auf der Hand. Viele berühmte Köche tun das auch, unter ihnen Danny Khezzar. Bierbrauer Viaud betont, dass «Diversion Blanche» recht weit von einem klassischen Bier entfernt sei und man die Pfirsichnoten sehr deutlich herausschmecke. «Es ist einfach ein sehr beschwingtes, erfrischendes Getränk, das wunderbar zu leichten Speisen passt. Viele Leute haben eine fixe Vorstellung von Bier, wir von La Nebuleuse lieben es, diese Vorstellung zu challengen.»

Sarah Stäubli und Arnaud Bachelin von der Teemarke Chanoyu posieren am Mittwoch, 19. November 2025, in Prangins. (© Gabriel Monnet) Arnaud Bachelin und Sarah Stäubli - Chanyou Tee

Begeistert von Danny Khezzars Kreativität und Esprit: Sarah Stäubli und Arnaud Bachelin.

Danny, Arnaud und die Infusionen. Im «Bayview», das zu den Grandes Tables Suisses gehört, baut Danny Khezzar regelmässig Infusionen in seine Gerichte ein. Er tauscht sich deshalb gerne mit dem renommierten Tea Master Arnaud Bachelin aus. Dieser sagt: «Die Arbeit mit Danny ist ebenso herausfordernd wie inspirierend. Er weiss ganz genau, was er will, und legt grossen Wert auf Geradlinigkeit. Meine Aufgabe besteht darin, seine Ideen in eine Teemischung zu übersetzen, die zu unserer DNA passt.» Bachelins Chefin reizt an der Zusammenarbeit mit Khezzar nicht zuletzt, dass er die unterschiedlichsten gastronomischen Betriebe bespielt: vom Streetfood Lokal «Sheesh» über das japanisch inspirierte «Izakaya» bis zur kreativen Haute Cuisine mit klassisch französischer Basis im «Bayview». «Anfang 2026 werden die ersten Produkte, die wir zusammen mit Danny für Chanoyu entwickelt haben, auf den Markt kommen», so Sarah Stäubli.

Fotos: HO La Nebuleuse, Gabriel Monnet.