Am 1.2.2027 geht’s los. Tanja Grandits hat gute Nachrichten: «Endlich haben wir für das Restaurant Stucki eine Lösung als Zwischennutzung gefunden!» Grund zur Freude hat die Basler 19-Punkte Köchin, weil sie mit dem Besitzer des früheren «Roots» am Rhein einen Mietvertrag unterschreiben konnte. Am 1. Februar 2027 findet am neuen Ort der erste Service statt, aus dem «Stucki» wird für ein knappes Jahr «Tanja am Rhy». «Es werden die gleichen Gastgeber und die gleichen Köche dort arbeiten, wir bringen sogar unsere Tische und Stühle mit», sagt Tanja Grandits. Man werde das Lokal frisch streichen und die Terrasse neugestalten. Bis Mitte November 2027 werde man am neuen Ort kochen, dann gehe es zurück ins Stammhaus.

Das berühmte «Stucki» in Basel wird Ende Jahr umgebaut. Neue Produktionsräume und ein «Schokoladenzimmer» entstehen.
Neu- und Umbau im «Stucki». Grund für den Umzug ist der gross angelegt Um- und Neubau am bestehenden Restaurant Stucki im Bruderholzquartier. Nach viel Hin und Her, Einsprachen und Unsicherheiten über mehrere Jahre, können die Arbeiten im Sommer 2026 definitiv beginnen. Geplant ist eine Kompletterneuerung der Kellerräume, weitere Renovationsarbeiten im und am bestehenden Haus sowie ein Neubau im Garten dahinter, wo Produktionsräume, ein Schokoladen-Zimmer für Star-Patissier Julien Duvernay und schliesslich ein Aufenthaltsraum für das Team geplant ist – samt kompletter Küche von V-ZUG. «So können wir das Mitarbeiteressen direkt vor Ort zubereiten, das entlastet uns in der Hauptküche», erklärt Chefin Grandits.

«Tanja am Rhy»! Tanja Grandits zieht während des «Stucki»-Umbaus mit dem kompletten Team ins ehemalige «Roots» am Rhein.
«Wir ziehen um, mit Sack & Pack». Der Übergang vom bestehenden Standort zum Provisorium am Rhein findet etappenweise statt. Im Juli 2026 beginnen die Bauarbeiten, dann wird das «Stucki» – ausser samstags – nur noch am Abend geöffnet sein. Im Oktober 2026 werden Restaurant und Laden definitiv geschlossen, «dann ziehen wir mit Sack und Pack um», so Grandits. «Der ganze Prozess hat mich viele Nerven gekostet, es war zwischendurch frustrierend und auch wirtschaftlich belastend», so Tanja Grandits. Diese Unsicherheit habe ihr zugesetzt. «Aber jetzt überwiegt die Vorfreude. Dass wir diesen Ort als Zwischennutzung gefunden haben, und dass fast alle im Team bleiben wollen, ist ganz toll», sagt sie. Im Sinne der Kontinuität sei es wichtig, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter beschäftigen zu können.
Neuer Concept Store. Und noch eine gute Nachricht: Nur fünf Minuten von «Tanja am Rhy» entfernt, bei der Johanniterbrücke, hat die vielseitige Köchin auch noch einen neuen Laden übernommen. Einen Namen dafür hat sie zwar noch nicht gefunden, aber Tanja Grandits weiss schon genau, was darin verkauft werden soll: «Wir eröffnen im August 2026, und es wir in diesem Concept Store alles geben, was den Alltag schöner und besser macht – und vielleicht auch ein Café.»
Fotos: Olivia Pulver, Thomas Buchwalder, HO

