
Le Café Suisse
Marie Robert, das Enfant terrible der Westschweizer Gastronomie, überraschte uns im charmanten «Café» einmal mehr mit ihrem saisonalen, herausfordernden Menü, diesmal «Mission impossible» genannt.
Serviert wird auf einem gläsernen Tisch mit doppeltem Boden: Im unteren Fach zeichnet eine computergesteuerte Kugel Muster in Sand – sie liefern den Code, um das Schloss eines Kästchens zu öffnen, in dem die Speisekarte liegt. Als Trompe-l’Œil werden dann Kieselsteine – in der Realität Dragées aus Minze, Burrata und Limette – und zarte Scheiben vom Wagyu aufgetragen, begleitet von der mit kompakter Béarnaise geschriebenen Aufforderung «Ihre Mission beginnt jetzt». Und man isst! Ein Croustillant mit saftigem Pulled Pork leitet über zur Forelle aus Vionnaz an karamellisiertem Fischfond, üppig begleitet von Limette, Spargel, Pimpinelle und Kapuzinerkresse; Kaviar setzt einen zusätzlichen Akzent. Kaviar gibt’s auch zum als Würfel (!) servierten «Œuf impossible» mit Fleischsud, Kartoffelmousseline und exquisitem Hühnerhautcrumble. Den Umberfisch präsentiert die Chefin an einer Emulsion von Orangenschalen mit Estragonpulver, Erbsen und Chorizo – ein gar komplexer Gang, in dem der zarte Fisch ziemlich verloren geht. Besser gefallen die Medaillons vom Perlhuhn mit grünen und weissen Spargeln, Vongole und Bärlauchmousseline. Aufwendig werden auch die Desserts inszeniert: etwa die Erdbeer-Zitronen-Kugel, begleitet von Schachfiguren aus Schokolade sowie diversen Sorbets und Gelees.


Marie Robert, das Enfant terrible der Westschweizer Gastronomie, überraschte uns im charmanten «Café» einmal mehr mit ihrem saisonalen, herausfordernden Menü, diesmal «Mission impossible» genannt.
Serviert wird auf einem gläsernen Tisch mit doppeltem Boden: Im unteren Fach zeichnet eine computergesteuerte Kugel Muster in Sand – sie liefern den Code, um das Schloss eines Kästchens zu öffnen, in dem die Speisekarte liegt. Als Trompe-l’Œil werden dann Kieselsteine – in der Realität Dragées aus Minze, Burrata und Limette – und zarte Scheiben vom Wagyu aufgetragen, begleitet von der mit kompakter Béarnaise geschriebenen Aufforderung «Ihre Mission beginnt jetzt». Und man isst! Ein Croustillant mit saftigem Pulled Pork leitet über zur Forelle aus Vionnaz an karamellisiertem Fischfond, üppig begleitet von Limette, Spargel, Pimpinelle und Kapuzinerkresse; Kaviar setzt einen zusätzlichen Akzent. Kaviar gibt’s auch zum als Würfel (!) servierten «Œuf impossible» mit Fleischsud, Kartoffelmousseline und exquisitem Hühnerhautcrumble. Den Umberfisch präsentiert die Chefin an einer Emulsion von Orangenschalen mit Estragonpulver, Erbsen und Chorizo – ein gar komplexer Gang, in dem der zarte Fisch ziemlich verloren geht. Besser gefallen die Medaillons vom Perlhuhn mit grünen und weissen Spargeln, Vongole und Bärlauchmousseline. Aufwendig werden auch die Desserts inszeniert: etwa die Erdbeer-Zitronen-Kugel, begleitet von Schachfiguren aus Schokolade sowie diversen Sorbets und Gelees.


