«Munich Sushi Club». Manche bleiben etwas länger. Harry Kane beispielsweise, Bayern Münchens bester Spieler, wohnte monatelang im «Mandarin Oriental», ehe er in Stadionnähe die passende Villa fand. Das MO ist eh Bayern-Revier: Das «Matsuhisa» aus dem Nobu-Imperium bietet, was auch Spitzensportler bedenkenlos bestellen dürfen. Leichte, frische japanisch-peruanische Küche. Der «Munich Sushi Club» und die «Sun Club»-Champagnerbar auf Etage 7 sind immer einen Besuch wert: Sushi & Co. OpenAir am Pool im Sommer (inkl. DJ), Deftigeres im Winter (zwei Zelte, in Zusammenarbeit mit Kitzbühel Tourismus). Die 360-Grad-Sicht über München ist grandios. Aufgepasst: Im Sommer kommt man wegen Grossandrangs nur mit Reservation und Mindestkonsumation von 50 Euro hoch.

Nobu Matsuhisa Mandarin Oriental München HO via Marc Epper General Manager MO München

Chefs Visite: Einmal pro Jahr kocht Weltstar Nobu Matsuhisa persönlich in seinem «Matsuhisa» in München. Peruanisch-japanische Küche, hoher VIP-Quotient.

Die Formel Matsuhisa. Dreh- und Angelpunkt im «Mandarin Oriental» ist das Restaurant Matsuhisa. Der Grieche Nikos ist der Küchenchef und seine Sushi-Masters gefordert. Sushi & Sashimi sind das grosse Thema im vibrierenden Raum, ein Omakase-Menü liegt auch auf. Best of: Kagoshima Wagyu Tacos, Yellowtail Sashimi Jalapeño, Lobster Salad with Spicy Lemon Dressing, Chu Toro und Otoro vom Sushi-Counter. Den berühmten Black Cod gibt’s auch – wie in allen Nobu-Restaurants auf der Welt. Der Berner Marc Epper ist der neue General Manager im Haus, weiss: «Das Matsuhisa hat Magnetwirkung.» Der Zehnjahresvertrag mit Nobu-San läuft aus. Verlängerung erwünscht. Übrigens, am Morgen mutiert das «Matsuhisa» zum Frühstücksraum: Original Münchner Weisswürste statt Sushi.

Gericht in Dateiname Matsuhisa, Mandarin Oriental München

Grandhotel-Chic: Die grossztügige Lobby des «Mandarin Oriental» München.

Ory Bar, Mandarin Oriental, München, Deutschland

Die beste Hotelbar Deutschlands: «Ory», junge Münchner mit frechem Konzept.

Die beste Hotelbar. Das «Mandarin Oriental» hat in München einen ganz besonderen Status. Kleiner und persönlicher als die Konkurrenz (nur 70 Zimmer, ab 800 Euro). Viele Social Events. Die Lobby als Münchens Wohnzimmer. Und: Etage 6 ist Suiten-Etage! Die Nachfrage ist gross, die Aussicht über die Stadt fantastisch. Die Lage des Hotels nahe der Maximilianstrasse ist perfekt. Also liegen Gucci, Prada, Akris, Hermès, Louis Vuitton, Dior & Co. in Walking Distance. Erholen vom Shoppingstress kann man sich in der «Ory»-Bar. Vier Münchner Jungs führen sie gewissermassen als «Untermieter» und freuen sich über den Titel «Beste Hotelbar in Deutschland, Österreich und der Schweiz». Darauf kann man anstossen, etwa mit einem «Luxury Passionsfruit Martini»: Wodka im Mixer, Krug aus der Magnum im Cocktailglas; «luxury» ist im «Ory» keine Übertreibung.

Mandarin Oriental München HO via Marc Epper General Manager MO München Mandarin Oriental München, Deutschland Gericht in Dateiname Matsuhisa, Mandarin Oriental München

Hotspot im Sommer: Das MO-Rooftop, mit Sushi und Champagner-Bar am Pool.

Mandarin Oriental München HO via Marc Epper General Manager MO München

Restaurant mit Magnetwirkung, seit zehn Jahren schon: Das «Matsuhisa».

Schlemmen bei Dallmayr. Ebenfalls in «Walking Distance»: Das Dallmayr-Imperium, «Qualität seit 1700». Mit Theken, die Foodies zum Träumen bringen: Wurst & Schinken, Fleisch & Fisch, Pâtisserie & Confiserie, Brot & Käse, Wein, Champagner & Tee. Selbst ein Zweisterne-Restaurant gibt’s im Haus: Das «Alois», mit Chefin Rosina Ostler (Schwarzwaldstube Baiersbronn, Maaemo Oslo). Wer lieber drei Sterneküche mag: Münchens Shootingstar Tohru Nakamura («Schreiberei») ist nur fünf Minuten zu Fuss vom Mandarin Oriental entfernt. Lohnt sich!

Gericht in Dateiname Matsuhisa, Mandarin Oriental München

Die Suiten im «Mandarin Oriental« sind besonders begehrt: Riesig, mit Blick auf Münchens Skyline. Riesenterrasse für die Gäste der «Präsidenten Suite».

Der heimliche Star: Concierge Dario. Einer ist schon länger im Haus, seit 25 Jahren: Concierge Dario Cortelessa. Der smarte Mann aus Napoli kann, was nur wenige Concierges wirklich können: Er macht Unmögliches möglich: Tickets für den eigentlich ausverkauften Bayern-Match in der «Allianz»-Arena. Die besten Plätze in der Oper. Ein Last Minute-Tisch im längst ausgebuchten Wiesn’Zelt am Oktoberfest – Signor Dario kriegt das schon hin. Selbst ins benachbarte «Hofbräuhaus» am Platzl 9 hat er einen heissen Draht. In der «Schwemme» kann man nicht reservieren, ist Walk-in angesagt. Aber Dario kennt die richtigen Leute, also kann man sich auf «Haxn», Schweinsbraten, Spanferkel, Wurstteller und andere «Schmankerl» aus der eigenen Metzgerei freuen. «Ein Prosit der Gemütlichkeit», sagt man hier.

www.mandarinoriental.com/munich

 

Fotos: Simon Bühler, Studio Vom Berg, Jack Hardy, George Apostolidis