Text: Urs Heller Fotos: HO

Ein Mann mit Vergangenheit. Chef Werner Rothen hat im «Schweizerhof» und im «Schöngrün» Berner Küchengeschichte geschrieben.  Er hat sich in seinen besten Zeiten nicht nur 17 Punkte und einen Stern geholt, er war auch ein exzellenter Ausbildner, hat vielen jungen Köchen zu einer guten Karriere verholfen. Und in den letzten Jahren? Da kochte Chef Rothen immer wieder in einem anderen Restaurant. Immer gut. Aber nie sehr lange.

 

Das Projekt Obstberg. Jetzt zieht Rothen im «Obstberg» ein. Eine hübsche, erfolgreiche Brasserie, im GaultMillau mit 13 Punkten geratet. Patron Lukas Uehlinger: «Der Obstberg wird Brasserie und eine sympathische Quartierbeiz bleiben. Aber wir bieten neue kulinarische Höhenflüge.» Auf Rothens erster Karte: Hackbraten de luxe. Temperierter Brüggli-Saibling. Geschmorte Kalbskinnbacke. Und eine Prise Crossover: Konfierte Riesencrevette mit Pomelo und grüner Mango auf Glasnudelsalat.

Werner Rothen Obstgarten

Nächster Halt «Obstberg»! Werner Rothen kocht neu in der Berner Brasserie.

«In die Berner Top-Liga!» Inhaber Lukas Uehlinger strebt den «Aufstieg in die Berner Top-Liga» an und formuliert sein Konzept so: «Eine Messerspitze Quartierbeiz, eine Prise französische Brasserie, ein Hauch urbaner Lifestyle, ein gerütteltes Mass an bester französischer Küchentradition.» Chef Rothen gibt in der «Berner Zeitung» schon mal eine Bestellung auf: «Ein, zwei GaultMillau-Punkte mehr wären schön.»

 

>> www.brasserie-obstberg.ch