Reto Mathis
Life & Style

V-Zug Culinary Academy: Rent a Reto Mathis!

Reto Mathis hat wieder eine Idee: Die rollende Kochschule. Für Kurse beim Gast zu Hause oder in St. Moritz.

14. August 2018

Text: Urs Heller Fotos: Olivia Pulver

Rent a Reto! Der berühmteste St. Moritzer «Bergbeizer» wirbelt in einem neuen Revier: Reto Mathis hat Corviglia verlassen und führt jetzt die «CheCha» auf Salastrains hoch über St. Moritz. Das ist auch die «homebase» für eine neue Business-Idee: «Culinary Academy by Reto Mathis». Der Chef: «Die Gäste kommen nicht in eine Kochschule, die Kochschule kommt zu den Gästen.» V-Zug hat Reto Mathis mit den neuesten Geräten ausgestattet. Kühlschrank, Herd, Ofen und Generator stehen auf Rollen, lassen sich easy transportieren. «Ich kann die Kochkurse dort geben, wo es der Kunde wünscht: Bei ihm zu Hause. An einem See. Draussen in freier Natur.» Und klar: Kurse kann man auch in der «CheCha» in St. Moritz buchen – mit viel Fun und Aussicht auf die Engadiner Seen.

Trüffel Pizza
Ein typischer Reto Mathis-Gang: Pizza. Mit reichlich schwarzem Trüffel.
Reto Mathis
Keine Angst vor grossen Fleischstücken Reto Mathis am CheCha-Grill.

«Lazy Gourmet!» Reto Mathis will die Schüler in seinen Kursen nicht überfordern. «Lazy Gourmet» heisst das Konzept. Mathis: «Wir wollen gemeinsam einfache Gerichte gelingsicher herstellen, aus einem Minimum an Fachwissen das Maximum herausholen.» Was findet der Patron denn so «lazy»? «Einen Fisch im Salzteig, ein Risotto, eine Tarte Tatin oder eine Zabaglione kriegt unter guter Anleitung jeder hin, der sich etwas konzentriert.» Mathis schreibt in der «CheCha» auch eigene Kurse aus. Schwerpunkt im Herbst: Wild! «Hirsch, Reh und Gams», freut sich Mathis, der früher selber auf die Jagd ging, «ich zeige auch, wie man einen Pfeffer ansetzt und beizt.» Selbst Kurse für Frauen von Jägern gibt er, auf dass die Beute in gute Hände kommt.

Reto Mathis V-Zug-Ofen
Che Cha St. Moritz
Reto Mathis V-Zug-Ofen
Che Cha St. Moritz
Reto Mathis V-Zug-Ofen
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Hightech auch im Freien: Reto Mathis an seinen mobilen V-Zug-Öfen.

Kaviar, Trüffel, Pasta. Die «CheCha» auf Salastrains ist eine eigenwillige Adresse, mit ziemlich gemischtem Publikum. Da steigen gleichzeitig Biker vom Rad und eine ukrainische VIP-Gruppe mit Bodyguards aus verdunkelten Fahrzeugen, und alle haben auf der hübschen Sonnenterrasse eine gute Zeit. Die Biker und Wanderer mit Tagliatelle und «Cantarelli» (Eierschwämmli), die Ukrainer mit Kaviar, schwarzem Trüffel und riesigen Turbots. In der Küche steht ein guter Mann: Nicolas Grimaldi (früher «Castello del Sole», Ascona). Der Kaviar-Lieferant hat gewechselt: Zwyer statt Prunier. Neu ist «Le Verandah», der neue, behagliche Wintergarten mit Panoramasicht.

 

>> www.chechaclub.com

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