
Shin
Das «Shin» bleibt eines der eigenständigsten Fine-Dining-Lokale in der Zürcher Altstadt. Denn die Küche verbindet japanische, chinesische und südostasiatische Elemente, ohne daraus nur ein Best-of zusammenzustellen: Zutaten und Kochtechnik haben exzellentes Niveau.
Exemplarisch zeigt das der sehr harmonische Auftakt: Knackige und frische Zuckererbsen sowie cremiger, mit Frühlingszwiebelöl aromatisierter Tofu; weisse Sojasauce und Wasabi-Öl setzen leichte, nicht zu dominante Akzente. Ebenso stark ist der Toro Don: warmer Reis mit rotem Essig, darauf Toro vom wild gefangenen Thunfisch, nicht kompakt geschnitten, sondern gezupft; Yuzukosho und Shiso bringen Spannung und Frische. Die in Reispapier gerollte, violette Garnele wird von gelber Peperoni, grünem Apfel, Basilikum und einem Pfirsich-Chili-Dressing begleitet – ein delikater, subtil süss-säuerlicher Gang. Grossartig gelingt der Küche das über Holzkohle angebratene A5-Wagyu mit grüner Mango, Thai-Kräutern und einer Vinaigrette aus Limette und Fischsauce. Das vorzügliche Gericht erinnert an thailändischen Street Food und wird denn auch – überraschend in so einem eleganten Lokal – sehr rustikal auf einem Bambusspiess serviert. Der französische Kaisergranat von hervorragender Qualität liegt in dezent mit Longan (vietnamesische Frucht) gesüsster Kokosbrühe, für einen weiteren Höhepunkt sorgt der nächste Gang: gedämpfter Kaiser-Zackenbarsch in kräftiger Fenchelbrühe mit Litschi, angeflämmten Knoblauchtrieben und jungem Fenchel. Die Pekingente gibt’s im bewährten Duo: zuerst die knusprige Haut mit etwas Fleisch und Kaviar, dann das Fleisch in dünne Pfannkuchen verarbeitet. Den Schluss macht ein leichtes Dessert aus Kokoskuchen, Himbeeren, cremigem Beerensorbet, Tapioka und Granité.
Das «Shin» bleibt eines der eigenständigsten Fine-Dining-Lokale in der Zürcher Altstadt. Denn die Küche verbindet japanische, chinesische und südostasiatische Elemente, ohne daraus nur ein Best-of zusammenzustellen: Zutaten und Kochtechnik haben exzellentes Niveau.
Exemplarisch zeigt das der sehr harmonische Auftakt: Knackige und frische Zuckererbsen sowie cremiger, mit Frühlingszwiebelöl aromatisierter Tofu; weisse Sojasauce und Wasabi-Öl setzen leichte, nicht zu dominante Akzente. Ebenso stark ist der Toro Don: warmer Reis mit rotem Essig, darauf Toro vom wild gefangenen Thunfisch, nicht kompakt geschnitten, sondern gezupft; Yuzukosho und Shiso bringen Spannung und Frische. Die in Reispapier gerollte, violette Garnele wird von gelber Peperoni, grünem Apfel, Basilikum und einem Pfirsich-Chili-Dressing begleitet – ein delikater, subtil süss-säuerlicher Gang. Grossartig gelingt der Küche das über Holzkohle angebratene A5-Wagyu mit grüner Mango, Thai-Kräutern und einer Vinaigrette aus Limette und Fischsauce. Das vorzügliche Gericht erinnert an thailändischen Street Food und wird denn auch – überraschend in so einem eleganten Lokal – sehr rustikal auf einem Bambusspiess serviert. Der französische Kaisergranat von hervorragender Qualität liegt in dezent mit Longan (vietnamesische Frucht) gesüsster Kokosbrühe, für einen weiteren Höhepunkt sorgt der nächste Gang: gedämpfter Kaiser-Zackenbarsch in kräftiger Fenchelbrühe mit Litschi, angeflämmten Knoblauchtrieben und jungem Fenchel. Die Pekingente gibt’s im bewährten Duo: zuerst die knusprige Haut mit etwas Fleisch und Kaviar, dann das Fleisch in dünne Pfannkuchen verarbeitet. Den Schluss macht ein leichtes Dessert aus Kokoskuchen, Himbeeren, cremigem Beerensorbet, Tapioka und Granité.



