
Astoria
«Fünf Minuten. Dann sind sie al dente.» «La Cucina»-Chef Marco Colucci hat seine Töpfe auch bei vollem Haus im Griff, bei den Spaghetti alla carbonara ganz besonders: Er wagt sich etwas überraschend an die dünnen Dinger (Barilla N° 3) und achtet sehr darauf, dass alle Komponenten stimmen: Eier von glücklichen Hühnern, erstklassiger Guanciale, der für Pfiff im Teller sorgt. Kalabrier können’s besser, ist man da versucht zu sagen. Das gilt auch für Restaurantleiter Roberto Mazzitelli, der die Ragazzi in der Küche beim Einkauf unterstützt, die (Stamm-)Gäste freundlich begrüsst und ihnen auch elegant sagt, wann sie wieder zu gehen haben: «La Cucina» ist ein Erfolgsmodell, seit über 30 Jahren schon, also gibt es abends zwei Seatings. Die Stimmung ist auch ohne Wunderkerzen auf der Torte der Geburtstagskinder hervorragend; sie wurden aus aktuellem Anlass verbannt.
Wir mögen Coluccis Küche, auch weil sie oft entwaffnend einfach ist. Die Calamaretti alla griglia passen in diese Kategorie: Rucola, ein paar Tropfen Olivenöl, Zitronenschnitz, basta. Beim Vitello tonnato ist das dünn aufgeschnittene Kalbfleisch unter der feinen Tuna-Creme von bester Qualität. Auch den Carpaccio bestellen wir immer wieder, mal «di tonno», mal «di manzo», aber das alles ist nur Vorspiel. Eigentlich sind wir wegen der Pasta hier. Die hausgemachten Ravioli sind so etwas wie der Signature Dish des Hauses. Chef Marco packt in den hauchdünnen Teig, was die Saison hergibt, diesmal «Funghi porcini freschi»; nach den Steinpilzen sind die Spargeln dran, und immer gibt’s Butter in hoher Dosierung dazu. Auch beliebt: die hausgemachten Tagliatelle mit schwarzem Trüffel und die Spaghettini della nonna mit Kalbfleischtranchen und Peperoncino. Unsere Favoriten für den Hauptgang: Gamberi alla griglia. Und die Scaloppine al limone con Risotto al Parmigiano. Ein Tiramisu muss auch noch sein; für viele das Beste der Stadt. Erstklassige Pizze. Täglich drei preislich attraktive «Menù del giorno». Grosse Weinkarte.
«Fünf Minuten. Dann sind sie al dente.» «La Cucina»-Chef Marco Colucci hat seine Töpfe auch bei vollem Haus im Griff, bei den Spaghetti alla carbonara ganz besonders: Er wagt sich etwas überraschend an die dünnen Dinger (Barilla N° 3) und achtet sehr darauf, dass alle Komponenten stimmen: Eier von glücklichen Hühnern, erstklassiger Guanciale, der für Pfiff im Teller sorgt. Kalabrier können’s besser, ist man da versucht zu sagen. Das gilt auch für Restaurantleiter Roberto Mazzitelli, der die Ragazzi in der Küche beim Einkauf unterstützt, die (Stamm-)Gäste freundlich begrüsst und ihnen auch elegant sagt, wann sie wieder zu gehen haben: «La Cucina» ist ein Erfolgsmodell, seit über 30 Jahren schon, also gibt es abends zwei Seatings. Die Stimmung ist auch ohne Wunderkerzen auf der Torte der Geburtstagskinder hervorragend; sie wurden aus aktuellem Anlass verbannt.
Wir mögen Coluccis Küche, auch weil sie oft entwaffnend einfach ist. Die Calamaretti alla griglia passen in diese Kategorie: Rucola, ein paar Tropfen Olivenöl, Zitronenschnitz, basta. Beim Vitello tonnato ist das dünn aufgeschnittene Kalbfleisch unter der feinen Tuna-Creme von bester Qualität. Auch den Carpaccio bestellen wir immer wieder, mal «di tonno», mal «di manzo», aber das alles ist nur Vorspiel. Eigentlich sind wir wegen der Pasta hier. Die hausgemachten Ravioli sind so etwas wie der Signature Dish des Hauses. Chef Marco packt in den hauchdünnen Teig, was die Saison hergibt, diesmal «Funghi porcini freschi»; nach den Steinpilzen sind die Spargeln dran, und immer gibt’s Butter in hoher Dosierung dazu. Auch beliebt: die hausgemachten Tagliatelle mit schwarzem Trüffel und die Spaghettini della nonna mit Kalbfleischtranchen und Peperoncino. Unsere Favoriten für den Hauptgang: Gamberi alla griglia. Und die Scaloppine al limone con Risotto al Parmigiano. Ein Tiramisu muss auch noch sein; für viele das Beste der Stadt. Erstklassige Pizze. Täglich drei preislich attraktive «Menù del giorno». Grosse Weinkarte.


