
Alex Lake Zürich
Als Notlösung eingesprungen, hat sich Küchenchef Luigi De Gregorio in kurzer Zeit im «Alex Lake» etabliert. Wenn man hier abends auf den dunkeln Zürichsee und die bunten Lichter der Goldküste am gegenüberliegenden Ufer blickt, passt seine stilsichere mediterrane Küche mit vielen Produkten aus dem Wasser hervorragend zu Lage und Stimmung.
Schon die simple Focaccia zum Start kommt mit einem kleinen Extra daher: Im fluffigen, grosszügig mit Olivenöl behandelten Brot verstecken sich Tomaten und Oliven für zusätzlichen Geschmack, obenauf liegt würziger San-Daniele-Rohschinken. Frisch, leicht und mit klarem Fokus auf das ausgezeichnete Produkt sind der rohe Hamachi an harmonischer Yuzusauce und das fein geschnittene Tatar vom spanischen Balfegó-Thunfisch an Tomatenvinaigrette zubereitet. Etwas Fleisch darf im «Alex» aber ebenfalls sein: Das Vitello tonnato hat Referenzklasse: hauchdünner Kalbsbraten an würziger Sauce und als Kontrast etwas Olivencrumble und süss-saure Zwiebeln. Auch die Linguine all’astice, ein weiterer Klassiker, gibt es selten so gut und so präzis gemacht wie hier: Die Pasta ist punktgenau al dente gekocht, die Stücke von Schwanz und Schere sind grosszügig portioniert und alles wird an einer Sauce auf Tomaten- und Bisque-Basis serviert, welche die genau richtige Balance zwischen Fruchtigkeit und Krustentierintensität hat. Der im Schmetterlingsschnitt aufgeklappte und unter einer Kräuterkruste zubereitete Wolfsbarsch schmeckt so hervorragend wie die ganz gebratene Seezunge; dazu gibt es sautierten Spinat und eine ebenso einfache wie geniale Emulsion aus Kräuterbutter, Knoblauch und etwas Geflügelfond für die perfekte Umami-Tiefe. Zum Schluss sorgt Chef Luigi auch beim Tiramisu für einen besonderen Twist: Dank Mascarpone, Olivenöl-Biskuit und Mokkaglace schmeckt der Dessertklassiker vertraut, aber doch unverwechselbar wie der Rest der Karte.


Als Notlösung eingesprungen, hat sich Küchenchef Luigi De Gregorio in kurzer Zeit im «Alex Lake» etabliert. Wenn man hier abends auf den dunkeln Zürichsee und die bunten Lichter der Goldküste am gegenüberliegenden Ufer blickt, passt seine stilsichere mediterrane Küche mit vielen Produkten aus dem Wasser hervorragend zu Lage und Stimmung.
Schon die simple Focaccia zum Start kommt mit einem kleinen Extra daher: Im fluffigen, grosszügig mit Olivenöl behandelten Brot verstecken sich Tomaten und Oliven für zusätzlichen Geschmack, obenauf liegt würziger San-Daniele-Rohschinken. Frisch, leicht und mit klarem Fokus auf das ausgezeichnete Produkt sind der rohe Hamachi an harmonischer Yuzusauce und das fein geschnittene Tatar vom spanischen Balfegó-Thunfisch an Tomatenvinaigrette zubereitet. Etwas Fleisch darf im «Alex» aber ebenfalls sein: Das Vitello tonnato hat Referenzklasse: hauchdünner Kalbsbraten an würziger Sauce und als Kontrast etwas Olivencrumble und süss-saure Zwiebeln. Auch die Linguine all’astice, ein weiterer Klassiker, gibt es selten so gut und so präzis gemacht wie hier: Die Pasta ist punktgenau al dente gekocht, die Stücke von Schwanz und Schere sind grosszügig portioniert und alles wird an einer Sauce auf Tomaten- und Bisque-Basis serviert, welche die genau richtige Balance zwischen Fruchtigkeit und Krustentierintensität hat. Der im Schmetterlingsschnitt aufgeklappte und unter einer Kräuterkruste zubereitete Wolfsbarsch schmeckt so hervorragend wie die ganz gebratene Seezunge; dazu gibt es sautierten Spinat und eine ebenso einfache wie geniale Emulsion aus Kräuterbutter, Knoblauch und etwas Geflügelfond für die perfekte Umami-Tiefe. Zum Schluss sorgt Chef Luigi auch beim Tiramisu für einen besonderen Twist: Dank Mascarpone, Olivenöl-Biskuit und Mokkaglace schmeckt der Dessertklassiker vertraut, aber doch unverwechselbar wie der Rest der Karte.


