
Sonnenberg
«Le soir» heisst Luca Haases Restaurant, und man tut gut daran, das wörtlich zu nehmen. Mittags ist Unkompliziertes angesagt, grosses Gourmet-Kino gibt’s nur abends. Der «Sonnenberg» ist mehr als ein Ausflugsrestaurant mit spektakulärer Aussicht auf die Innerschweiz und einer Minigolfanlage. Das Haus wird durch den Verein Sonnenberg betrieben und ist ein Ausbildungs-sowie Integrationsbetrieb. Umbaupläne liegen auf, vor allem in den eher bescheidenen Hotelzimmern wird aufgerüstet.
Haase am Abend? Der Schüler von Superstar Peter Knogl interpretiert in seinen Menüs (ab 148 Franken) bekannte internationale Gerichte neu, lässt japanische und südamerikanische Geschmacksrichtungen einfliessen, und das bereits bei den kleinen, feinen Amuse-bouches: Den libanesischen Salat «Fattoush» reduziert der Chef zum kleinen, geschmacksintensiven Fingerfood. Ein Randen-Tapioka und die intensive Kombination aus Bergamotte, Gin und Gurke runden das Dreierlei zum Start ab.
Ins Menü starten wir mit Bluefin-Tuna von bester Qualität: fleischig roter Akami, schon fast süsslicher Otoro; die angenehm säurebetonte Vinaigrette harmoniert wunderbar mit der Frische einer Wassermelone sowie der leichten Süsse von Daikon (japanischer Winterrettich). Begeistert hat uns auch Haases sehr eigene Interpretation eines Ceviche. Der marinierte, knackige Gambero rosso wird von feinem Espuma aus Ají amarillo und einer leicht süsslichen Papaya begleitet. Den nur sanft erhitzten Atlantik-Steinbutt serviert die Küche in einer milden Sauce mit Langustine, dazu gibt’s gerollte Zucchettistreifen. Und das perfekt gebratene Entrecote vom Kagoshima Wagyu A5 kombiniert der Chef mit jungem Lauch, Shiitake und gebratener Zwiebel. Den Käse liefert Rolf Beeler. Zuger Kirschen sind der Star beim Dessert: knackig im Pistazienmantel serviert oder geschmacksintensiv als Sorbet.


«Le soir» heisst Luca Haases Restaurant, und man tut gut daran, das wörtlich zu nehmen. Mittags ist Unkompliziertes angesagt, grosses Gourmet-Kino gibt’s nur abends. Der «Sonnenberg» ist mehr als ein Ausflugsrestaurant mit spektakulärer Aussicht auf die Innerschweiz und einer Minigolfanlage. Das Haus wird durch den Verein Sonnenberg betrieben und ist ein Ausbildungs-sowie Integrationsbetrieb. Umbaupläne liegen auf, vor allem in den eher bescheidenen Hotelzimmern wird aufgerüstet.
Haase am Abend? Der Schüler von Superstar Peter Knogl interpretiert in seinen Menüs (ab 148 Franken) bekannte internationale Gerichte neu, lässt japanische und südamerikanische Geschmacksrichtungen einfliessen, und das bereits bei den kleinen, feinen Amuse-bouches: Den libanesischen Salat «Fattoush» reduziert der Chef zum kleinen, geschmacksintensiven Fingerfood. Ein Randen-Tapioka und die intensive Kombination aus Bergamotte, Gin und Gurke runden das Dreierlei zum Start ab.
Ins Menü starten wir mit Bluefin-Tuna von bester Qualität: fleischig roter Akami, schon fast süsslicher Otoro; die angenehm säurebetonte Vinaigrette harmoniert wunderbar mit der Frische einer Wassermelone sowie der leichten Süsse von Daikon (japanischer Winterrettich). Begeistert hat uns auch Haases sehr eigene Interpretation eines Ceviche. Der marinierte, knackige Gambero rosso wird von feinem Espuma aus Ají amarillo und einer leicht süsslichen Papaya begleitet. Den nur sanft erhitzten Atlantik-Steinbutt serviert die Küche in einer milden Sauce mit Langustine, dazu gibt’s gerollte Zucchettistreifen. Und das perfekt gebratene Entrecote vom Kagoshima Wagyu A5 kombiniert der Chef mit jungem Lauch, Shiitake und gebratener Zwiebel. Den Käse liefert Rolf Beeler. Zuger Kirschen sind der Star beim Dessert: knackig im Pistazienmantel serviert oder geschmacksintensiv als Sorbet.


