
Maison Hornberg
Ist die Nachfolge mittelfristig bereits geregelt? Sohn Mateo gewann den Kochwettbewerb «Gusto26» und ist damit der beste Lernende im Land. Bis auf Weiteres führen aber die Eltern Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal das heimelige Hotel, das neu vornehm «Maison Hornberg» heisst. Am liebsten gehen wir am Mittag hin, geniessen auf der grossen Sonnenterrasse die Küche des Österreichers Michael Rindlisbacher: Salmorejo (wie ein Gazpacho, aber dicker), Weisswürste (!), Risotto mit Eierschwämmli und Noilly-Prat-Schaum, Flat Iron und Cordon bleu. Ziemlich wild darf’s auch mal sein. «Nose to tail» vom «Buure Metzg»-Alpsäuli mit «Cierra en la tapa» (Schlossbeindeckel) und Hirn-Kroketten; auf Wunsch verzichtet der Chef auch aufs Hirn in den Kartoffeln.
Abends hielt sich unsere Begeisterung in Grenzen. Der Start ins Gourmetmenü mit vier Gängen war denkbar ungünstig: eine sehr gewöhnungsbedürftige Pastinakenmousse mit Zitrus, Birne und Hefe. Um Welten besser schmeckte die kräftige Rindsconsommé, auch dank ihrer Einlage mit den berühmten österreichischen Schöberl und einem herzhaften Leberknödel. Der Hauptgang kam wie eine Vorspeise daher: ein dünn tranchiertes, viel zu wenig gesalzenes und höchstens lauwarmes Flat Iron Steak auf Topinambur, Apfel und gelber Rande. Immerhin: Die Beilagen waren frisch und knackig. Zum Dessert gab’s eine kleine, aber feine Honigglace mit Mandelkrokant. Attraktive Weinkarte.
Ist die Nachfolge mittelfristig bereits geregelt? Sohn Mateo gewann den Kochwettbewerb «Gusto26» und ist damit der beste Lernende im Land. Bis auf Weiteres führen aber die Eltern Brigitte und Christian Hoefliger-von Siebenthal das heimelige Hotel, das neu vornehm «Maison Hornberg» heisst. Am liebsten gehen wir am Mittag hin, geniessen auf der grossen Sonnenterrasse die Küche des Österreichers Michael Rindlisbacher: Salmorejo (wie ein Gazpacho, aber dicker), Weisswürste (!), Risotto mit Eierschwämmli und Noilly-Prat-Schaum, Flat Iron und Cordon bleu. Ziemlich wild darf’s auch mal sein. «Nose to tail» vom «Buure Metzg»-Alpsäuli mit «Cierra en la tapa» (Schlossbeindeckel) und Hirn-Kroketten; auf Wunsch verzichtet der Chef auch aufs Hirn in den Kartoffeln.
Abends hielt sich unsere Begeisterung in Grenzen. Der Start ins Gourmetmenü mit vier Gängen war denkbar ungünstig: eine sehr gewöhnungsbedürftige Pastinakenmousse mit Zitrus, Birne und Hefe. Um Welten besser schmeckte die kräftige Rindsconsommé, auch dank ihrer Einlage mit den berühmten österreichischen Schöberl und einem herzhaften Leberknödel. Der Hauptgang kam wie eine Vorspeise daher: ein dünn tranchiertes, viel zu wenig gesalzenes und höchstens lauwarmes Flat Iron Steak auf Topinambur, Apfel und gelber Rande. Immerhin: Die Beilagen waren frisch und knackig. Zum Dessert gab’s eine kleine, aber feine Honigglace mit Mandelkrokant. Attraktive Weinkarte.


