
Landgasthof Drei Könige
Die Unesco-Biosphäre Entlebuch ist ein kulinarisches Füllhorn. Aus dieser Schatzkammer bedient sich Chef Manuele Mazzotta im behäbigen Landgasthof Drei Könige in seinem Menü mit fünf Gängen noch so gern.
Als Mini-Landschaft kam das Amuse-bouche auf den Tisch: auf erdbraunem Granola-Brot lagen als Hommage an die örtliche Köhlertradition mit Pflanzenkohle schwarz gefärbte Brioches, konfierte Tomaten, Geissenfrischkäse, Micro Greens und gesalzene Zitronenbutter auf einem Stein aus der Emme. Dann servierte die Küche den rund 150 Tage lang gereiften Rohschinken von Metzger Giger als Streusel und roh auf einem Stunden-Ei mit Kartoffelstampf. Zur in hiesigem Edelwhite-Gin marinierten Entlebucher Forelle gab’s eine Gin-Mousse und Rettichröllchen – ein erstklassiges, maximal lokales Ceviche. Schlicht und fein war der Pastagang: Ricotta-Ravioli mit Salbei-Zitronenbutter. Gekonnt kombinierte der Chef dann die Creme aus Luzerner Pecorino mit einem Pilzknödel, schwarzem Trüffel und einer Pilzconsommé der Extraklasse. Das Fleisch des Wasserbüffels vom Hof Schufenbühl in Marbach gab’s geschmort mit kräftigem Jus, zur Praline gerollt und frittiert; die Pastinaken (grilliert und als Chips) passten prima.
Von der Karte wählten wir noch das Trio vom Entlebucher Säuli: ein mit regionalem Bergkäse gefülltes Cordon bleu. Zwei Tage lang sous vide gegarte Spareribs. Und Rohess-Speck. Der Landbeizen-Klassiker wurde von Pommes frites und Saisongemüse perfekt ergänzt.
Ein lokales Dessert musste noch sein. Souschef und Patissier Nico Fischer servierte eine Kafi-Träsch-Fantasie: Der Luzerner Kult-Kafi kam als Sorbet, als Crumble, als Kuchen, als Ganache und noch mit in Träsch getränkten Birnen auf den Tisch. Sehr herzlicher Service in der historischen Stube.


Die Unesco-Biosphäre Entlebuch ist ein kulinarisches Füllhorn. Aus dieser Schatzkammer bedient sich Chef Manuele Mazzotta im behäbigen Landgasthof Drei Könige in seinem Menü mit fünf Gängen noch so gern.
Als Mini-Landschaft kam das Amuse-bouche auf den Tisch: auf erdbraunem Granola-Brot lagen als Hommage an die örtliche Köhlertradition mit Pflanzenkohle schwarz gefärbte Brioches, konfierte Tomaten, Geissenfrischkäse, Micro Greens und gesalzene Zitronenbutter auf einem Stein aus der Emme. Dann servierte die Küche den rund 150 Tage lang gereiften Rohschinken von Metzger Giger als Streusel und roh auf einem Stunden-Ei mit Kartoffelstampf. Zur in hiesigem Edelwhite-Gin marinierten Entlebucher Forelle gab’s eine Gin-Mousse und Rettichröllchen – ein erstklassiges, maximal lokales Ceviche. Schlicht und fein war der Pastagang: Ricotta-Ravioli mit Salbei-Zitronenbutter. Gekonnt kombinierte der Chef dann die Creme aus Luzerner Pecorino mit einem Pilzknödel, schwarzem Trüffel und einer Pilzconsommé der Extraklasse. Das Fleisch des Wasserbüffels vom Hof Schufenbühl in Marbach gab’s geschmort mit kräftigem Jus, zur Praline gerollt und frittiert; die Pastinaken (grilliert und als Chips) passten prima.
Von der Karte wählten wir noch das Trio vom Entlebucher Säuli: ein mit regionalem Bergkäse gefülltes Cordon bleu. Zwei Tage lang sous vide gegarte Spareribs. Und Rohess-Speck. Der Landbeizen-Klassiker wurde von Pommes frites und Saisongemüse perfekt ergänzt.
Ein lokales Dessert musste noch sein. Souschef und Patissier Nico Fischer servierte eine Kafi-Träsch-Fantasie: Der Luzerner Kult-Kafi kam als Sorbet, als Crumble, als Kuchen, als Ganache und noch mit in Träsch getränkten Birnen auf den Tisch. Sehr herzlicher Service in der historischen Stube.


