
Hotel & Restaurant Rössli
Ein Wirt, dem die (Stamm-)Gäste vertrauen! Hans Christen hat das «Rössli» am Dorfplatz offiziell längst seinen beiden engagierten Töchtern Angela und Shila übergeben, aber er wirbelt weiterhin von morgens bis abends über seine Terrasse. Er empfängt, empfiehlt und greift falls nötig selbst zur Pfanne. Gelernt ist gelernt! Der «Rösseler Hans» ist Qualitätsfanatiker und Fische aus dem Vierwaldstättersee sind seine grosse Leidenschaft. Sportfischer bringen ihm regelmässig fangfrische Hechte vorbei. Sie werden klassisch zubereitet und auch mal grosszügig im «Menü 2» eingesetzt: Hecht-Knusperli!
Die «Rössli»-Karte sieht immer gleich aus, aber der erste Eindruck täuscht. Sonderwünsche werden umgesetzt und an Überraschungen fehlt es auch nicht. Wir kriegten diesmal eine «Caja de Margarita», einen Carpaccio von der dünn aufgeschnittenen Venusmuschel; eine Hommage an Mexiko, der Winterresidenz des Christen-Clans. Einfach hatte es die Muschel nicht, ihren Geschmack zu entfalten: Meersalz, Lime, Olivenöl und ziemlich viel Chili gab’s dazu. Die gleichen Komponenten begegneten uns perfekt dosiert auch beim Klassiker des Hauses: «Egli Rössli-Art!» Egli aus dem See? Eigentlich kaum mehr zu kriegen. Aber Hans Christen hat am Alpnachersee einen Verbündeten: Alois Blättler fährt auch mit 84 Jahren noch raus aufs Wasser, kehrt mit vollem Netz an Land zurück. Der Chef präsentiert den Fang gleichentags sauber filetiert am Tisch. Unglaublich frisch, verblüffend im Format; Christen mag die grossen Dinger. Alternativen: Zander und Albeli. Oder Meergetier für Carpaccio und Ceviche.
Auch die Fleischgerichte sitzen. «Immer schön melieren», schwört Hans Christen und verwandelt selbst ein einfaches Schweinskotelett mit Kräuterbutter in eine Delikatesse. Wiener Schnitzel und Cordon bleu (beide vom Kalb) gehören zum Standardprogramm. An besonderen Tagen darf’s auch mal eine Wildsau aus dem Elsass sein. Die Weinkarte beeindruckt vor allem in der Abteilung Bordeaux; der Hauswein «Château Connétable» 2016 (der Zweitwein von Château Talbot) lässt sich sehen und trinken, ist auch im Offenausschank zu haben.
Ein Wirt, dem die (Stamm-)Gäste vertrauen! Hans Christen hat das «Rössli» am Dorfplatz offiziell längst seinen beiden engagierten Töchtern Angela und Shila übergeben, aber er wirbelt weiterhin von morgens bis abends über seine Terrasse. Er empfängt, empfiehlt und greift falls nötig selbst zur Pfanne. Gelernt ist gelernt! Der «Rösseler Hans» ist Qualitätsfanatiker und Fische aus dem Vierwaldstättersee sind seine grosse Leidenschaft. Sportfischer bringen ihm regelmässig fangfrische Hechte vorbei. Sie werden klassisch zubereitet und auch mal grosszügig im «Menü 2» eingesetzt: Hecht-Knusperli!
Die «Rössli»-Karte sieht immer gleich aus, aber der erste Eindruck täuscht. Sonderwünsche werden umgesetzt und an Überraschungen fehlt es auch nicht. Wir kriegten diesmal eine «Caja de Margarita», einen Carpaccio von der dünn aufgeschnittenen Venusmuschel; eine Hommage an Mexiko, der Winterresidenz des Christen-Clans. Einfach hatte es die Muschel nicht, ihren Geschmack zu entfalten: Meersalz, Lime, Olivenöl und ziemlich viel Chili gab’s dazu. Die gleichen Komponenten begegneten uns perfekt dosiert auch beim Klassiker des Hauses: «Egli Rössli-Art!» Egli aus dem See? Eigentlich kaum mehr zu kriegen. Aber Hans Christen hat am Alpnachersee einen Verbündeten: Alois Blättler fährt auch mit 84 Jahren noch raus aufs Wasser, kehrt mit vollem Netz an Land zurück. Der Chef präsentiert den Fang gleichentags sauber filetiert am Tisch. Unglaublich frisch, verblüffend im Format; Christen mag die grossen Dinger. Alternativen: Zander und Albeli. Oder Meergetier für Carpaccio und Ceviche.
Auch die Fleischgerichte sitzen. «Immer schön melieren», schwört Hans Christen und verwandelt selbst ein einfaches Schweinskotelett mit Kräuterbutter in eine Delikatesse. Wiener Schnitzel und Cordon bleu (beide vom Kalb) gehören zum Standardprogramm. An besonderen Tagen darf’s auch mal eine Wildsau aus dem Elsass sein. Die Weinkarte beeindruckt vor allem in der Abteilung Bordeaux; der Hauswein «Château Connétable» 2016 (der Zweitwein von Château Talbot) lässt sich sehen und trinken, ist auch im Offenausschank zu haben.


