
Grand Hotel Les Trois Rois
Basels schönste Brasserie hat einen neuen Chef. Henrik Weiser kommt aus der Sterne-Gastronomie («Colombi», Freiburg im Breisgau), aber darum geht es hier nicht. Steht Brasserie drauf, muss Brasserie drin sein. Also gibt es weiterhin Wiener Schnitzel, Zürcher Geschnetzeltes und vor allem eine Karte, auf der jeder etwas findet. Dass da jetzt zusätzlich noch ein paar Weiser-Gerichte gelistet sind, ist willkommen. Der Neue kocht und kombiniert gut, ist für das Gourmethotel «Les Trois Rois» eine Bereicherung.
Applaus gleich für seinen ersten, sehr erfrischenden Gang: knackige Gambas, kombiniert mit sanften Jakobsmuscheln, Chili, Koriander und überraschenderweise auch mit Mango, drüber eine kleine, schwarze Hüppe (Tintenfisch) für den Crunch. Erstklassig auch die «Consommé de Bœuf du Limousin» mit überraschender Einlage: Tranchen von sautierter Gänseleber, dazu kleinstgeschnittenes, knackiges Gemüse und ein Schuss Sherry. Der Chef kann auch Fisch und greift fürs Wohlbefinden der Gäste tief in die kulinarische Trickkiste. Die Steinbutt-Tranche etwa wird in Nussbutter gebraten, gefühlt ein Kilo Butter steckt auch im feinen Kartoffelstock dazu. Die winterlichen Gemüse werden mit bemerkenswerter Sorgfalt zubereitet, der schwarze Périgord-Trüffel grosszügig geraffelt. Auch im Angebot: Carne cruda (Kalb, Eigelbcreme), Tagliolini mit Kaviar, geschmorte Ochsenschulter (Bœuf à la mode) und eine «Label rouge»-Poularde mit klassischer Sauce Albufeira. Der Güggel schaffte es auch ins kleine, feine Menü, das der Chef jeden Abend vorlegt.
Küchenchefs wechseln (hoffentlich nicht mehr allzu oft!), einer bleibt: Maître Hervé Mahler. So etwas wie das Gesicht der Brasserie. Besondere Merkmale: Er weiss alles, kennt alle, dirigiert seine erfahrene Brigade souverän. Und: Seine Crêpes Suzette, flambiert mit Grand Marnier oder Cognac, sind wirklich hervorragend. Alternative: der eindrucksvolle Dessertwagen.
Basels schönste Brasserie hat einen neuen Chef. Henrik Weiser kommt aus der Sterne-Gastronomie («Colombi», Freiburg im Breisgau), aber darum geht es hier nicht. Steht Brasserie drauf, muss Brasserie drin sein. Also gibt es weiterhin Wiener Schnitzel, Zürcher Geschnetzeltes und vor allem eine Karte, auf der jeder etwas findet. Dass da jetzt zusätzlich noch ein paar Weiser-Gerichte gelistet sind, ist willkommen. Der Neue kocht und kombiniert gut, ist für das Gourmethotel «Les Trois Rois» eine Bereicherung.
Applaus gleich für seinen ersten, sehr erfrischenden Gang: knackige Gambas, kombiniert mit sanften Jakobsmuscheln, Chili, Koriander und überraschenderweise auch mit Mango, drüber eine kleine, schwarze Hüppe (Tintenfisch) für den Crunch. Erstklassig auch die «Consommé de Bœuf du Limousin» mit überraschender Einlage: Tranchen von sautierter Gänseleber, dazu kleinstgeschnittenes, knackiges Gemüse und ein Schuss Sherry. Der Chef kann auch Fisch und greift fürs Wohlbefinden der Gäste tief in die kulinarische Trickkiste. Die Steinbutt-Tranche etwa wird in Nussbutter gebraten, gefühlt ein Kilo Butter steckt auch im feinen Kartoffelstock dazu. Die winterlichen Gemüse werden mit bemerkenswerter Sorgfalt zubereitet, der schwarze Périgord-Trüffel grosszügig geraffelt. Auch im Angebot: Carne cruda (Kalb, Eigelbcreme), Tagliolini mit Kaviar, geschmorte Ochsenschulter (Bœuf à la mode) und eine «Label rouge»-Poularde mit klassischer Sauce Albufeira. Der Güggel schaffte es auch ins kleine, feine Menü, das der Chef jeden Abend vorlegt.
Küchenchefs wechseln (hoffentlich nicht mehr allzu oft!), einer bleibt: Maître Hervé Mahler. So etwas wie das Gesicht der Brasserie. Besondere Merkmale: Er weiss alles, kennt alle, dirigiert seine erfahrene Brigade souverän. Und: Seine Crêpes Suzette, flambiert mit Grand Marnier oder Cognac, sind wirklich hervorragend. Alternative: der eindrucksvolle Dessertwagen.


