
Grace La Margna
Im Restaurant The View wird plötzlich weiss aufgedeckt, die auffallend kompetenten und freundlichen Ragazzi im Service tragen Krawatte oder Fliege. Wichtig ist das nicht, aber es zeigt, wo General Manager David Frei mit seinem lifestyligen Fünf-Sterne-Hotel hin will: nach oben! Executive Chef Andrea Bonini wird es schon richten. Seine Karte hat an Klarheit gewonnen, seine Saucen überzeugen. Starker Mann an seiner Seite: Souschef Gabriele Lovo, früher bei Marco Campanella. Er sorgt spürbar für Raffinesse.
Im «The View» führt wohl kein Weg an der Fischtheke vorbei. Auf Eis liegen Prachtexemplare von Wolfsbarsch, Steinbutt, Red Snapper und Dorade. Wir setzen auf die Orata, kriegen sie 16 Minuten später an den Tisch geliefert: Ein junger Maître klopft den edlen Fisch mit einem Holzhammer lässig aus dem Salz, entfernt souverän alle Gräten. Der Fisch ist wunderbar zart und saftig, die Sauce dazu eins a: Beurre blanc mit einem guten Öl und Kräutern drin! Die Wartezeit verkürzten wir mit einem «Poschiavo Egg»; ein Ei von glücklichen Hühnern, federleichter Kartoffelschaum, Gerste für den Crunch, Trüffel drüber.
Über «The View» wacht Andrea Dalsass, den die Gäste vom «Talvo» in St. Moritz-Champfèr her kennen. Ein vielseitiger junger Mann: Er macht den Service besser, er kennt sich im Weinkeller aus – und er liefert das Wildbret ins Haus. Den 100 Kilo schweren Hirsch, dessen Fleisch als Tatar angeboten wird (mit Rotkohl und Buttermilch), hat Jäger Dalsass am Lej da Staz erlegt. Alternativen: Tuna-Tatar mit Radicchio und Randen, Crudo vom Kingfish und roten Garnelen. Die besten Secondi: Hummer-Linguine mit Zitrone und Tomaten, Kalbsbäggli, Brust und Keule vom Perlhuhn. Kalbskotelett nach Mailänder Art in drei Varianten. Die heftigste: «Valdostana Art» mit Trüffel und Raclette-Käse.
Im Restaurant The View wird plötzlich weiss aufgedeckt, die auffallend kompetenten und freundlichen Ragazzi im Service tragen Krawatte oder Fliege. Wichtig ist das nicht, aber es zeigt, wo General Manager David Frei mit seinem lifestyligen Fünf-Sterne-Hotel hin will: nach oben! Executive Chef Andrea Bonini wird es schon richten. Seine Karte hat an Klarheit gewonnen, seine Saucen überzeugen. Starker Mann an seiner Seite: Souschef Gabriele Lovo, früher bei Marco Campanella. Er sorgt spürbar für Raffinesse.
Im «The View» führt wohl kein Weg an der Fischtheke vorbei. Auf Eis liegen Prachtexemplare von Wolfsbarsch, Steinbutt, Red Snapper und Dorade. Wir setzen auf die Orata, kriegen sie 16 Minuten später an den Tisch geliefert: Ein junger Maître klopft den edlen Fisch mit einem Holzhammer lässig aus dem Salz, entfernt souverän alle Gräten. Der Fisch ist wunderbar zart und saftig, die Sauce dazu eins a: Beurre blanc mit einem guten Öl und Kräutern drin! Die Wartezeit verkürzten wir mit einem «Poschiavo Egg»; ein Ei von glücklichen Hühnern, federleichter Kartoffelschaum, Gerste für den Crunch, Trüffel drüber.
Über «The View» wacht Andrea Dalsass, den die Gäste vom «Talvo» in St. Moritz-Champfèr her kennen. Ein vielseitiger junger Mann: Er macht den Service besser, er kennt sich im Weinkeller aus – und er liefert das Wildbret ins Haus. Den 100 Kilo schweren Hirsch, dessen Fleisch als Tatar angeboten wird (mit Rotkohl und Buttermilch), hat Jäger Dalsass am Lej da Staz erlegt. Alternativen: Tuna-Tatar mit Radicchio und Randen, Crudo vom Kingfish und roten Garnelen. Die besten Secondi: Hummer-Linguine mit Zitrone und Tomaten, Kalbsbäggli, Brust und Keule vom Perlhuhn. Kalbskotelett nach Mailänder Art in drei Varianten. Die heftigste: «Valdostana Art» mit Trüffel und Raclette-Käse.


