
Grace La Margna
Street Food. Steaks. Und auf besonderen Wunsch Cuts aus der Luxusklasse. So tickt die «Beefbar» in St. Moritz, die wunderbar zum Hotel passt: Das «Grace La Margna» ist jung, frisch, frech, unbekümmert, definiert den St. Moritzer Fünf-Sterne-Lifestyle neu. Das Projekt «Beefbar» muss der unerschrockene Hotelier David Frei mit seinem Team selbst umsetzen: «Beefboy» Riccardo Giraudi aus Monte-Carlo («Beefbars» in über 40 Destinationen!) schickt nur die genormten Rezepte und eine saftige Rechnung für die Lizenz ins Engadin. Zum Vergleich: «Zuma», «Matsuhisa» oder «Langosteria» stellen auch die Köche.
In Sachen Pizza tut sich in St. Moritz gerade einiges, und einige Grossmütter in Italien würden sich wohl im Grab umdrehen, wenn sie sehen, was sich da an der Fladenbrotfront so abspielt: Nutella (!) kommt drauf, und eine Luxus-Pizza ritzt schon mal die 100-Franken-Grenze. Mit der Street-Food-Variante in der «Beefbar» können wir besser leben: Ein «Signature Carpaccio» liegt auf dem dünnen Teig, Zatar, eine Gewürzmischung aus Nordafrika, kommt drüber. Schneiden, teilen und geniessen! «Beefy Bravas» ist ein Kartoffel-Millefeuille in Fingerfood-Grösse mit Tatar vom Kobe Beef, Beef-Schinken und Kaviar. Kalbfleisch geht auch: «Tartare & Tartine», eine Waffel aus der ersten Liga.
Was kommt nach Street Food? Comfort Food! Wir kriegten Wagyu Beef aus dem Rangers Valley in Australien. Das «Double Rib Eye» war perfekt gebraten, auch wenn man sich hier nicht nach der gewünschten Garzeit erkundigt. Auch die Beilagen waren tadellos: Homemade Mashed Potatoes, grillierte Broccoletti und eine «Beefbar Signature Sauce» zum Weglöffeln. Wir attestieren gerne: Die Crew ist bei der Umsetzung des Repertoires ruhiger, stilsicherer, verlässlicher geworden. Luma erobert mit «Black Angus Beef» zunehmend die «Beefbar»-Welt. Natürlich sind auch die sündhaft teuren «Emperor Cuts» weiterhin zu haben: Kobe Beef, Matsusaka, Miyazaki, Kagoshima & Co. Dass man davon mindestens 200 Gramm ordern muss, mag gut sein fürs Geschäft, ist aber weniger gut für den Magen; der hohe Fettanteil macht sich bemerkbar. Ausgezeichnet die Weinkarte: Die Sommeliers bauen sie kontinuierlich aus (1500 Positionen!) und empfehlen dank Coravin-Technik öfter mal einen eleganten Bordeaux glasweise, diesmal einen «Château Giscours» 2006.
PS: Die «Beefbar» ist auch im Sommer geöffnet.
Street Food. Steaks. Und auf besonderen Wunsch Cuts aus der Luxusklasse. So tickt die «Beefbar» in St. Moritz, die wunderbar zum Hotel passt: Das «Grace La Margna» ist jung, frisch, frech, unbekümmert, definiert den St. Moritzer Fünf-Sterne-Lifestyle neu. Das Projekt «Beefbar» muss der unerschrockene Hotelier David Frei mit seinem Team selbst umsetzen: «Beefboy» Riccardo Giraudi aus Monte-Carlo («Beefbars» in über 40 Destinationen!) schickt nur die genormten Rezepte und eine saftige Rechnung für die Lizenz ins Engadin. Zum Vergleich: «Zuma», «Matsuhisa» oder «Langosteria» stellen auch die Köche.
In Sachen Pizza tut sich in St. Moritz gerade einiges, und einige Grossmütter in Italien würden sich wohl im Grab umdrehen, wenn sie sehen, was sich da an der Fladenbrotfront so abspielt: Nutella (!) kommt drauf, und eine Luxus-Pizza ritzt schon mal die 100-Franken-Grenze. Mit der Street-Food-Variante in der «Beefbar» können wir besser leben: Ein «Signature Carpaccio» liegt auf dem dünnen Teig, Zatar, eine Gewürzmischung aus Nordafrika, kommt drüber. Schneiden, teilen und geniessen! «Beefy Bravas» ist ein Kartoffel-Millefeuille in Fingerfood-Grösse mit Tatar vom Kobe Beef, Beef-Schinken und Kaviar. Kalbfleisch geht auch: «Tartare & Tartine», eine Waffel aus der ersten Liga.
Was kommt nach Street Food? Comfort Food! Wir kriegten Wagyu Beef aus dem Rangers Valley in Australien. Das «Double Rib Eye» war perfekt gebraten, auch wenn man sich hier nicht nach der gewünschten Garzeit erkundigt. Auch die Beilagen waren tadellos: Homemade Mashed Potatoes, grillierte Broccoletti und eine «Beefbar Signature Sauce» zum Weglöffeln. Wir attestieren gerne: Die Crew ist bei der Umsetzung des Repertoires ruhiger, stilsicherer, verlässlicher geworden. Luma erobert mit «Black Angus Beef» zunehmend die «Beefbar»-Welt. Natürlich sind auch die sündhaft teuren «Emperor Cuts» weiterhin zu haben: Kobe Beef, Matsusaka, Miyazaki, Kagoshima & Co. Dass man davon mindestens 200 Gramm ordern muss, mag gut sein fürs Geschäft, ist aber weniger gut für den Magen; der hohe Fettanteil macht sich bemerkbar. Ausgezeichnet die Weinkarte: Die Sommeliers bauen sie kontinuierlich aus (1500 Positionen!) und empfehlen dank Coravin-Technik öfter mal einen eleganten Bordeaux glasweise, diesmal einen «Château Giscours» 2006.
PS: Die «Beefbar» ist auch im Sommer geöffnet.


