
Culinarium Alpinum
Das Amuse-bouche wählen die Gäste im «Culinarium Alpinum» in der warmen Jahreszeit selbst – im ehemaligen Klostergarten. Hier wachsen 250 Obstsorten und Kräuter und an den Büschen und Bäumen ist ausgeschildert, welche Beeren und Früchte genussreif sind. Daneben gibt’s auch noch einen nicht öffentlichen Garten, aus dem das Küchenteam um David Zurfluh viele der Zutaten für die Gerichte holt. Alles andere stammt von meist regionalen Bio-Lieferanten – der Alpenraum, die Saison und Nachhaltigkeit sind tief in die DNA der «Culinarium»-Küche eingeschrieben.
Im ehemaligen Refektorium oder auf der Terrasse kommen stets zweierlei Brote, Mais-Cracker und gewürzte Butter auf den Tisch. Den Start machen ein Kirschen-Spritz und ein alkoholfreier Saurer Stanser aus Verjus, Minzensirup und Sprudelwasser. Kalt und frisch war im Hochsommer auch die fein ausgewogene Tomaten-Gurken-Kaltschale, die zwei Vorspeisen schmeckten formidabel: ein zartes, geräuchertes Tatar vom Hecht aus dem Murtensee mit Sauerrahm, Randensalat und gepickelten Nostrano-Gurken. Und eine währschafte Hausterrine aus Molkensäuli-Schinken an süss-saurer Kirschensauce und mit Selleriesalat. Tadellos in Qualität und Zubereitung waren die auf der Haut gebratenen Balchen aus dem Vierwaldstättersee an Weissweinsauce, begleitet von gedämpften Kefen und Pommes frites. Für den besten und originellsten Teller des Abends aber sorgten die flauschigen Quark-Gnocchi an kräftiger weisser Sauce von Stanser Schafskäse mit knackigen Baumnuss-Splittern, Frühlingszwiebeln und Walliser Aprikosen. Den gelungenen Schluss machte ein mit Mirabellen gesüsster Vieille Prune zum Kaffee – der einzigen exotischen Ausnahme im Angebot. Man ist zwar regio-gläubig im «Culinarium», aber nicht dogmatisch.


Das Amuse-bouche wählen die Gäste im «Culinarium Alpinum» in der warmen Jahreszeit selbst – im ehemaligen Klostergarten. Hier wachsen 250 Obstsorten und Kräuter und an den Büschen und Bäumen ist ausgeschildert, welche Beeren und Früchte genussreif sind. Daneben gibt’s auch noch einen nicht öffentlichen Garten, aus dem das Küchenteam um David Zurfluh viele der Zutaten für die Gerichte holt. Alles andere stammt von meist regionalen Bio-Lieferanten – der Alpenraum, die Saison und Nachhaltigkeit sind tief in die DNA der «Culinarium»-Küche eingeschrieben.
Im ehemaligen Refektorium oder auf der Terrasse kommen stets zweierlei Brote, Mais-Cracker und gewürzte Butter auf den Tisch. Den Start machen ein Kirschen-Spritz und ein alkoholfreier Saurer Stanser aus Verjus, Minzensirup und Sprudelwasser. Kalt und frisch war im Hochsommer auch die fein ausgewogene Tomaten-Gurken-Kaltschale, die zwei Vorspeisen schmeckten formidabel: ein zartes, geräuchertes Tatar vom Hecht aus dem Murtensee mit Sauerrahm, Randensalat und gepickelten Nostrano-Gurken. Und eine währschafte Hausterrine aus Molkensäuli-Schinken an süss-saurer Kirschensauce und mit Selleriesalat. Tadellos in Qualität und Zubereitung waren die auf der Haut gebratenen Balchen aus dem Vierwaldstättersee an Weissweinsauce, begleitet von gedämpften Kefen und Pommes frites. Für den besten und originellsten Teller des Abends aber sorgten die flauschigen Quark-Gnocchi an kräftiger weisser Sauce von Stanser Schafskäse mit knackigen Baumnuss-Splittern, Frühlingszwiebeln und Walliser Aprikosen. Den gelungenen Schluss machte ein mit Mirabellen gesüsster Vieille Prune zum Kaffee – der einzigen exotischen Ausnahme im Angebot. Man ist zwar regio-gläubig im «Culinarium», aber nicht dogmatisch.


