
Baur au Lac
Das über 180-jährige «Baur au Lac» und das seit 2024 geöffnete «Marguita» ergänzen sich prächtig. Geht es im Nobelhotel gediegen zu, gibt man sich im südfranzösisch angehauchten Restaurant – vor allem auf der wunderbaren Sommerterrasse – betont leger. Passend zur Umgebung erfindet Chef Maximilian Müller auf der sich kaum ändernden Karte die kulinarische Welt nicht neu, sondern setzt auf stilsicher gemachte Klassiker.
Etwa auf ein tadelloses Fritto misto mit topfrischen Meeresfrüchten in knusprigem Teig, serviert mit angegrillter Zitrone und Aïoli. Auf ein geradliniges Tatar mit frittierten Kapern und Meerrettich. Auf eine gekonnt gemachte Suppe aus Datterini-Tomaten mit Rosmarinöl, Grissini und San-Daniele-Rohschinken – in dieser Preisklasse überraschte uns der Strunk einer Tomate in der Suppe allerdings schon ein wenig. Nichts zu kritisieren, gab’s bei den Spaghetti alla chitarra an süsslicher Tomatenbisque mit leichter Cognac-Note und fleischigen Hummerstücken. Okay war auch das eingerollte Kalbspaillard mit Rucolasalat, das Schokoküchlein mit Stracciatella-Glace am Schluss hätten wir aber mehr genossen, wenn es noch warm gewesen wäre.


Das über 180-jährige «Baur au Lac» und das seit 2024 geöffnete «Marguita» ergänzen sich prächtig. Geht es im Nobelhotel gediegen zu, gibt man sich im südfranzösisch angehauchten Restaurant – vor allem auf der wunderbaren Sommerterrasse – betont leger. Passend zur Umgebung erfindet Chef Maximilian Müller auf der sich kaum ändernden Karte die kulinarische Welt nicht neu, sondern setzt auf stilsicher gemachte Klassiker.
Etwa auf ein tadelloses Fritto misto mit topfrischen Meeresfrüchten in knusprigem Teig, serviert mit angegrillter Zitrone und Aïoli. Auf ein geradliniges Tatar mit frittierten Kapern und Meerrettich. Auf eine gekonnt gemachte Suppe aus Datterini-Tomaten mit Rosmarinöl, Grissini und San-Daniele-Rohschinken – in dieser Preisklasse überraschte uns der Strunk einer Tomate in der Suppe allerdings schon ein wenig. Nichts zu kritisieren, gab’s bei den Spaghetti alla chitarra an süsslicher Tomatenbisque mit leichter Cognac-Note und fleischigen Hummerstücken. Okay war auch das eingerollte Kalbspaillard mit Rucolasalat, das Schokoküchlein mit Stracciatella-Glace am Schluss hätten wir aber mehr genossen, wenn es noch warm gewesen wäre.


