
Baur au Lac
Die stilsicher eingerichtete Brasserie Baur’s mit der schönen Bar ist in wenigen Jahren zu einer festen Adresse der Zürcher Gastronomie geworden. Hier sitzen Touristen in weissen Sneakers, die sich was leisten wollen, ebenso wie Einheimische nach dem Konzert in der nahen Tonhalle.
Und das Essen? «Baur’s» und «Marguita» liefern sich im gleichen Resort ein spannendes Duell um die Vorherrschaft. Das «Marguita» lebt von seinem fantastischen Garten und vom Talent seines Chefs Max Müller. Aber auch Routinier Olivier Rais im «Baur’s» kann sich auf einen stattlichen Fan-Club verlassen – Stammgäste bestellen hier immer wieder das Wiener Schnitzel, die Sole Meunière und das Rindsfilet Stroganoff von der in Stein gemeisselten Karte. Das werfen wir dem Chef nicht vor, auch wenn wir uns dann und wann schon mal einen Neuzugang wünschen. Kritisieren müssen wir aber die fehlende Konstanz. Beim letzten Besuch war die Panade des Schnitzels viel zu weich, gar ein No-Go war das Zürcher Kalbsgeschnetzelte mit Nierli: Es kam wie die Rösti dazu knapp lauwarm auf den Tisch. Alles andere als comme il faut war auch der schlappe Wintersalat oder das trockene Filet von der Dorade. Nichts zu bemängeln, gab’s dagegen an der Pasta wie etwa an den Orecchiette mit Kaninchenconfit oder am tadellosen Safranrisotto mit Lomo ibérico und Kammmuscheln.
Die stilsicher eingerichtete Brasserie Baur’s mit der schönen Bar ist in wenigen Jahren zu einer festen Adresse der Zürcher Gastronomie geworden. Hier sitzen Touristen in weissen Sneakers, die sich was leisten wollen, ebenso wie Einheimische nach dem Konzert in der nahen Tonhalle.
Und das Essen? «Baur’s» und «Marguita» liefern sich im gleichen Resort ein spannendes Duell um die Vorherrschaft. Das «Marguita» lebt von seinem fantastischen Garten und vom Talent seines Chefs Max Müller. Aber auch Routinier Olivier Rais im «Baur’s» kann sich auf einen stattlichen Fan-Club verlassen – Stammgäste bestellen hier immer wieder das Wiener Schnitzel, die Sole Meunière und das Rindsfilet Stroganoff von der in Stein gemeisselten Karte. Das werfen wir dem Chef nicht vor, auch wenn wir uns dann und wann schon mal einen Neuzugang wünschen. Kritisieren müssen wir aber die fehlende Konstanz. Beim letzten Besuch war die Panade des Schnitzels viel zu weich, gar ein No-Go war das Zürcher Kalbsgeschnetzelte mit Nierli: Es kam wie die Rösti dazu knapp lauwarm auf den Tisch. Alles andere als comme il faut war auch der schlappe Wintersalat oder das trockene Filet von der Dorade. Nichts zu bemängeln, gab’s dagegen an der Pasta wie etwa an den Orecchiette mit Kaninchenconfit oder am tadellosen Safranrisotto mit Lomo ibérico und Kammmuscheln.



