
Atelier Greng
Vor gut einem Jahr haben die jungen, aber erfahrenen Gastronomen Michel Hojac und Valérie Bieri im Dörfchen Greng beim Murtensee den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Und sie können zufrieden sein: Bei unserem Besuch war das «Atelier» mit seiner lauschigen Terrasse gut besetzt – den Gästen gefällt die französisch inspirierte Küche aus regionalen Produkten, die der Chef gern mit zusätzlichen Häppchen neben dem Teller serviert.
Wir genossen beim Apéro einen Taco mit frittierter Crevetten-Krokette, vorzüglich schmeckte auch die Kichererbsen-Falafel als Amuse-bouche. Die Spargelcreme mit erfrischender Zitrone, dezentem Bärlauch und Grünspargel-Einlage hatte Klasse, gut gefiel zudem der mit Kalbstatar gefüllte Taco dazu. Auch die Hauptgänge überzeugten: Zum zarten, saftigen Filet vom Berner Oberländer Lamm gab’s weisse Spargeln und zusätzlich ein mit Lammzunge getopptes Bao Bun. Der glasig gegarte Alpen-Lachs kam mit einer verblüffenden, fermentierten Beurre blanc auf den Tisch.
Wir waren von den Gerichten begeistert, aber wirklich glücklich wurden wir nicht. Die Gänge (wir bestellten à la carte) waren alle mickrig klein. Und dies notabene zu Preisen, die im regionalen Vergleich am allerobersten Rand des Spektrums anzusiedeln sind. Die solide Assemblage aus Himbeere, Rhabarber und Schokolade tröstete uns auch nicht darüber hinweg, und wir zogen leicht ernüchtert Fazit: Produktqualität und Handwerk top. Preis-Leistungs-Verhältnis und Portionierung Flop.


Vor gut einem Jahr haben die jungen, aber erfahrenen Gastronomen Michel Hojac und Valérie Bieri im Dörfchen Greng beim Murtensee den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Und sie können zufrieden sein: Bei unserem Besuch war das «Atelier» mit seiner lauschigen Terrasse gut besetzt – den Gästen gefällt die französisch inspirierte Küche aus regionalen Produkten, die der Chef gern mit zusätzlichen Häppchen neben dem Teller serviert.
Wir genossen beim Apéro einen Taco mit frittierter Crevetten-Krokette, vorzüglich schmeckte auch die Kichererbsen-Falafel als Amuse-bouche. Die Spargelcreme mit erfrischender Zitrone, dezentem Bärlauch und Grünspargel-Einlage hatte Klasse, gut gefiel zudem der mit Kalbstatar gefüllte Taco dazu. Auch die Hauptgänge überzeugten: Zum zarten, saftigen Filet vom Berner Oberländer Lamm gab’s weisse Spargeln und zusätzlich ein mit Lammzunge getopptes Bao Bun. Der glasig gegarte Alpen-Lachs kam mit einer verblüffenden, fermentierten Beurre blanc auf den Tisch.
Wir waren von den Gerichten begeistert, aber wirklich glücklich wurden wir nicht. Die Gänge (wir bestellten à la carte) waren alle mickrig klein. Und dies notabene zu Preisen, die im regionalen Vergleich am allerobersten Rand des Spektrums anzusiedeln sind. Die solide Assemblage aus Himbeere, Rhabarber und Schokolade tröstete uns auch nicht darüber hinweg, und wir zogen leicht ernüchtert Fazit: Produktqualität und Handwerk top. Preis-Leistungs-Verhältnis und Portionierung Flop.


