
Käserei
Die «Käserei» boomt, Gastgeber Oliver Lohse kann mit seinem Herzensprojekt zufrieden sein. Die teils überarbeitete Karte ist zwar, passend zum allgemeinen Trend, eher konservativ, aber in der Küche wurde punkto Ausführung die Performance erhöht. Die Crew um Chef Eric Glauser behält auch bei «very full house» einen kühlen Kopf und schickt in bemerkenswerter Kadenz bildhübsche Kreationen mit präzis herausgearbeiteten Aromen über den Pass.
Die zweifarbige Morchel-Champagner-Suppe ist zwar auf der gar rahmigen Seite, überzeugt unter dem Strich aber dennoch durch kraftvolle Tiefe. Sehr gut gefällt der puristische Erbsen-Cappuccino mit knackigem Gemüse und gebratenen Kalbsmilken. Dass der «Fisch nach Fang» hier meist eine gute Wahl ist, ist längst kein Geheimnis mehr: Der auf der Haut gebratene Zander aus dem Murtensee liegt in einem wuchtigen Meer aus Grün, dazu gibt’s knusprige Safran-Arancini, gebratenen Bimi und jungen Blumenkohl sweet and sour. Auch die saftige Ribelmais-Poularde punktet; die Mais-Variation mit Tessiner Polenta dazu ist genauso originell wie vielseitig: eingelegt, grilliert und flüssig als Mascarpone-Creme mit Popcorn-Effekt. Für den würdigen Schlusspunkt einer sehr gelungenen Darbietung sorgt der kalte Aprikosencrumble mit Frischkäse und astreinem Sorbet.


Die «Käserei» boomt, Gastgeber Oliver Lohse kann mit seinem Herzensprojekt zufrieden sein. Die teils überarbeitete Karte ist zwar, passend zum allgemeinen Trend, eher konservativ, aber in der Küche wurde punkto Ausführung die Performance erhöht. Die Crew um Chef Eric Glauser behält auch bei «very full house» einen kühlen Kopf und schickt in bemerkenswerter Kadenz bildhübsche Kreationen mit präzis herausgearbeiteten Aromen über den Pass.
Die zweifarbige Morchel-Champagner-Suppe ist zwar auf der gar rahmigen Seite, überzeugt unter dem Strich aber dennoch durch kraftvolle Tiefe. Sehr gut gefällt der puristische Erbsen-Cappuccino mit knackigem Gemüse und gebratenen Kalbsmilken. Dass der «Fisch nach Fang» hier meist eine gute Wahl ist, ist längst kein Geheimnis mehr: Der auf der Haut gebratene Zander aus dem Murtensee liegt in einem wuchtigen Meer aus Grün, dazu gibt’s knusprige Safran-Arancini, gebratenen Bimi und jungen Blumenkohl sweet and sour. Auch die saftige Ribelmais-Poularde punktet; die Mais-Variation mit Tessiner Polenta dazu ist genauso originell wie vielseitig: eingelegt, grilliert und flüssig als Mascarpone-Creme mit Popcorn-Effekt. Für den würdigen Schlusspunkt einer sehr gelungenen Darbietung sorgt der kalte Aprikosencrumble mit Frischkäse und astreinem Sorbet.


