
Trattoria Neumarkt
Der Name ist neu, das Konzept einer italienisch-japanischen Fusionsküche glücklicherweise geblieben: Aus der «Cucina Itameshi» wurde die «Trattoria Neumarkt». Was als Pop-up-Experiment begann, ist jetzt dank grossem Erfolg fest etabliert. Zwar haben sich die Wiener Gastronomen vom «Mochi» verabschiedet, aber das Gastronomen-Duo Nenad Mlinarevic und Valentin Diem führt das Projekt fort und auch einer der schönsten Restaurantgärten der Altstadt gehört weiterhin dazu.
Dass sich die Umstellungen in der Geschäftsführung nicht auf den Tellern auswirkten, beweisen schon die knackig-knusprig im Tempurateig ausgebackenen Garnelen, die zum Start mit Salat, Sprossen, japanischer Mayonnaise und Trüffel-Yuzu-Dressing serviert werden. Die Burrata mit Pistazien und Shiso überzeugt dank zarter, exotischer Note, der roh servierte Hamachi mit Fenchel und Reisessig-Olivenöl-Vinaigrette schmeckt leicht und frisch. Schon ein Klassiker sind die Udon-Nudeln «Cacio e pepe», serviert mit einem rohen Eigelb, einer Käsesauce voll Umami und der leicht blumigen Schärfe von schwarzem Pfeffer. Auch die Trombette an einem Ragù aus Tomaten, Salsiccia, Oliven und Mini-Kapern sind ein Wohlfühlgericht erster Klasse. Auf den mit Miso marinierten Kabeljau scheint momentan kaum ein Restaurant mit japanischer Note verzichten zu können. Die oft etwas vordergründige Süsse der populären Kombination wird im «Neumarkt» geschickt mit einer würzigen ‘Nduja-Sauce kontrastiert. Dass japanische und italienische Küche sich ausgezeichnet ergänzen, zeigen auch die Polpette, die am Spiess über japanischer Holzkohle grilliert und dabei mit einer Tare (Würzsauce) auf Geflügelbasis lackiert werden – hervorragend! Zum Schluss verabschiedet uns ein Eiscreme-Sandwich mit Shokupan-Brot, Aprikosensauce und Pistazieneis aus der faszinierenden Welt einer gekonnt gemachten Fusionsküche.
Der Name ist neu, das Konzept einer italienisch-japanischen Fusionsküche glücklicherweise geblieben: Aus der «Cucina Itameshi» wurde die «Trattoria Neumarkt». Was als Pop-up-Experiment begann, ist jetzt dank grossem Erfolg fest etabliert. Zwar haben sich die Wiener Gastronomen vom «Mochi» verabschiedet, aber das Gastronomen-Duo Nenad Mlinarevic und Valentin Diem führt das Projekt fort und auch einer der schönsten Restaurantgärten der Altstadt gehört weiterhin dazu.
Dass sich die Umstellungen in der Geschäftsführung nicht auf den Tellern auswirkten, beweisen schon die knackig-knusprig im Tempurateig ausgebackenen Garnelen, die zum Start mit Salat, Sprossen, japanischer Mayonnaise und Trüffel-Yuzu-Dressing serviert werden. Die Burrata mit Pistazien und Shiso überzeugt dank zarter, exotischer Note, der roh servierte Hamachi mit Fenchel und Reisessig-Olivenöl-Vinaigrette schmeckt leicht und frisch. Schon ein Klassiker sind die Udon-Nudeln «Cacio e pepe», serviert mit einem rohen Eigelb, einer Käsesauce voll Umami und der leicht blumigen Schärfe von schwarzem Pfeffer. Auch die Trombette an einem Ragù aus Tomaten, Salsiccia, Oliven und Mini-Kapern sind ein Wohlfühlgericht erster Klasse. Auf den mit Miso marinierten Kabeljau scheint momentan kaum ein Restaurant mit japanischer Note verzichten zu können. Die oft etwas vordergründige Süsse der populären Kombination wird im «Neumarkt» geschickt mit einer würzigen ‘Nduja-Sauce kontrastiert. Dass japanische und italienische Küche sich ausgezeichnet ergänzen, zeigen auch die Polpette, die am Spiess über japanischer Holzkohle grilliert und dabei mit einer Tare (Würzsauce) auf Geflügelbasis lackiert werden – hervorragend! Zum Schluss verabschiedet uns ein Eiscreme-Sandwich mit Shokupan-Brot, Aprikosensauce und Pistazieneis aus der faszinierenden Welt einer gekonnt gemachten Fusionsküche.


