
Wirtschaft zum Speer
Zwei Kilometer vor der «Wirtschaft zum Speer» weist eine geschnitzte Holztafel den Weg. Dann geht’s weiter durch Wald, bis endlich ein Schindelhaus mit Terrasse und gemütlicher Stube auftaucht. Hier gibt’s keinen Handyempfang, kein Twint, keine Kartenzahlung – Bargeld gehört ins Gepäck. Passend zur Idylle kündigt die engagierte Gastgeberin Heidi Bohl das Tagesangebot auf der Schiefertafel an: Gekocht wird ohne Chichi und mit Produkten aus der Region. Das Fleisch kommt von der Metzg in Lichtensteig, die Eier vom Bio-Kaufmannshof der Familie Fäh in Kaltbrunn, das Gemüse von Stähli aus Ebnat-Kappel.
Die Brennnesselsuppe sitzt: cremig, gut abgeschmeckt und mit der obligatorischen Rahmhaube. Auch der gemischte Salat überzeugt: frisch gerüstet, knackig und mit gutem French Dressing. Wer das Cordon bleu bestellt, hört kurz darauf ein Klopfen aus der Küche. A la minute vorbereitet, ist das Fleisch saftig, die Panade knusprig, die Käsefüllung rezent. Das Rindsfilet mit Pfefferjus ist sauber gegart, der Kartoffelgratin dazu ausgezeichnet. Noch lieber mögen wir das Siedfleisch an einer prima Vinaigrette mit knusprigen Bratkartoffeln und garniertem Salat – ein grosszügiger, schlichter und herzhafer Teller. Hier zählt nicht der Effekt, sondern dass die Klassiker so auf den Tisch kommen, wie man hofft.
Die gebrannte Creme am Schluss ist seidig, nicht zu süss und überzeugt mit feinen Caramelnoten. Womöglich noch besser schmeckt der lockere, tadellos gebackene Schlorzifladen – er allein lohnt fast die Fahrt.
Zwei Kilometer vor der «Wirtschaft zum Speer» weist eine geschnitzte Holztafel den Weg. Dann geht’s weiter durch Wald, bis endlich ein Schindelhaus mit Terrasse und gemütlicher Stube auftaucht. Hier gibt’s keinen Handyempfang, kein Twint, keine Kartenzahlung – Bargeld gehört ins Gepäck. Passend zur Idylle kündigt die engagierte Gastgeberin Heidi Bohl das Tagesangebot auf der Schiefertafel an: Gekocht wird ohne Chichi und mit Produkten aus der Region. Das Fleisch kommt von der Metzg in Lichtensteig, die Eier vom Bio-Kaufmannshof der Familie Fäh in Kaltbrunn, das Gemüse von Stähli aus Ebnat-Kappel.
Die Brennnesselsuppe sitzt: cremig, gut abgeschmeckt und mit der obligatorischen Rahmhaube. Auch der gemischte Salat überzeugt: frisch gerüstet, knackig und mit gutem French Dressing. Wer das Cordon bleu bestellt, hört kurz darauf ein Klopfen aus der Küche. A la minute vorbereitet, ist das Fleisch saftig, die Panade knusprig, die Käsefüllung rezent. Das Rindsfilet mit Pfefferjus ist sauber gegart, der Kartoffelgratin dazu ausgezeichnet. Noch lieber mögen wir das Siedfleisch an einer prima Vinaigrette mit knusprigen Bratkartoffeln und garniertem Salat – ein grosszügiger, schlichter und herzhafer Teller. Hier zählt nicht der Effekt, sondern dass die Klassiker so auf den Tisch kommen, wie man hofft.
Die gebrannte Creme am Schluss ist seidig, nicht zu süss und überzeugt mit feinen Caramelnoten. Womöglich noch besser schmeckt der lockere, tadellos gebackene Schlorzifladen – er allein lohnt fast die Fahrt.


