
Mura
Kenichi Arimura kocht im kleinen «Mura» im Zürcher Seefeld weiterhin ein «Omakase»-Menü, das mit Präzision überzeugt. Elf Gänge, souverän serviert und passend zur sommerlichen Hitze komponiert.
Den gekonnten Auftakt machen eine grillierte Aubergine mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und geriebenem Ingwer in feiner Dashi. Ebenso stimmig und süss-säuerlich schön ausbalanciert sind die Shrimps mit Apfel, geriebenem Daikon-Rettich, Zucchettiwürfeln und Mais. Das gedämpfte Poulet mit Gurke und Tomate kommt an leichter Sesamsauce auf den Tisch, noch eleganter ist der nächste Gang: seidiger Eiertofu in einer kalten, erfrischenden Suppe mit Tomate, Yamswurzel, Gurke und schwarzem Pfeffer. Beim Sashimi vom Thunfisch in der Nori-Rolle mit Bernsteinfisch und Trogmuschel stimmt die Qualität der Produkte, weniger überzeugt die zu salzige Sojasauce. Zum in Salz grillierten Lachs serviert der Chef Kreuzkümmel, eingelegte Klettenwurzel für Biss und karamellisierte Süsskartoffel für Süsse.
Danach folgen als Highlight drei Nigiri: süsslicher Gambero rosso, buttriger Toro vom Blauflossenthunfisch und noch leicht warme Foie gras – dreimal hervorragend und tadellos aufeinander abgestimmt. Auch der Krabbensalat mit Gurke, Fenchel, Zwiebeldressing und Flugfischrogen überzeugt; den Hauptgang bestreitet ein Klassiker des Hauses: zartes Rindsfilet, direkt vor dem Gast grilliert und mit schwarzer Miso-Sauce, Zwiebel und Shishito-Paprika serviert. Stark sind auch die kalten Grüntee-Soba mit Gurke, Tomate, Daikon-Kresse und Sesamdressing. Auch das Dessert hat hohes Niveau: Honigmelone, Traube, Brombeere, Himbeere, Physalis, Zitronengelee und Kokospudding zu Matchaglace und einem Daifuku.
Kenichi Arimura kocht im kleinen «Mura» im Zürcher Seefeld weiterhin ein «Omakase»-Menü, das mit Präzision überzeugt. Elf Gänge, souverän serviert und passend zur sommerlichen Hitze komponiert.
Den gekonnten Auftakt machen eine grillierte Aubergine mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln und geriebenem Ingwer in feiner Dashi. Ebenso stimmig und süss-säuerlich schön ausbalanciert sind die Shrimps mit Apfel, geriebenem Daikon-Rettich, Zucchettiwürfeln und Mais. Das gedämpfte Poulet mit Gurke und Tomate kommt an leichter Sesamsauce auf den Tisch, noch eleganter ist der nächste Gang: seidiger Eiertofu in einer kalten, erfrischenden Suppe mit Tomate, Yamswurzel, Gurke und schwarzem Pfeffer. Beim Sashimi vom Thunfisch in der Nori-Rolle mit Bernsteinfisch und Trogmuschel stimmt die Qualität der Produkte, weniger überzeugt die zu salzige Sojasauce. Zum in Salz grillierten Lachs serviert der Chef Kreuzkümmel, eingelegte Klettenwurzel für Biss und karamellisierte Süsskartoffel für Süsse.
Danach folgen als Highlight drei Nigiri: süsslicher Gambero rosso, buttriger Toro vom Blauflossenthunfisch und noch leicht warme Foie gras – dreimal hervorragend und tadellos aufeinander abgestimmt. Auch der Krabbensalat mit Gurke, Fenchel, Zwiebeldressing und Flugfischrogen überzeugt; den Hauptgang bestreitet ein Klassiker des Hauses: zartes Rindsfilet, direkt vor dem Gast grilliert und mit schwarzer Miso-Sauce, Zwiebel und Shishito-Paprika serviert. Stark sind auch die kalten Grüntee-Soba mit Gurke, Tomate, Daikon-Kresse und Sesamdressing. Auch das Dessert hat hohes Niveau: Honigmelone, Traube, Brombeere, Himbeere, Physalis, Zitronengelee und Kokospudding zu Matchaglace und einem Daifuku.


