
Gandria
Das Highlight bei unserem letzten Besuch und den Aufpreis locker wert, war das zusätzlich zum Menü bestellte Filet vom Fassone-Rind. Küchenchef Adriano Peroncini importiert das Fleisch selbst in die Schweiz und serviert es butterzart gebraten mit einer Caponata, geriebenem Parmesan und gehaltvoller Trüffelsauce.
Doch auch sonst überzeugt, was das Menü im gemütlichen Ristorante im Zürcher Seefeld bietet. Feine Artischocken im Teigmantel und mit Topinamburschaum. Mit Panko paniertes Kalbsbries und dazu eine Glace aus 40 Monate lang gereiftem Parmesan sowie 35-jährigem Balsamico. Traditionellere, hausgemachte Pappardelle mit dreierlei Pilzen und schwarzem Trüffel. Oder schwarze Linguine mit rohen Crevetten, gebratenen Calamaretti und wunderbar frischer Zitronensauce. Zum Überraschungsmenü gehört diesmal auch ein «Uovo di Amalfi» oder falsches Spiegelei: Der kreative Chef serviert auf weisser Mousse von der Amalfi-Zitrone ein «Eigelb» mit Mango-Aroma, das beim Anstechen platzt und sich über den Teller ergiesst – eine witzige Anspielung an die Molekularküche. Womöglich noch spektakulärer ist aber die Torte mit Haselnusscreme, weisser Schokolade und Kaffee, auf der Karte schlicht als «Cremino Piemontese 2.0» angekündigt. Dieses Dessert hat wirklich Klasse und zeigt, dass Küchenchef und Patron Peroncini auch gelernter Patissier ist.


Das Highlight bei unserem letzten Besuch und den Aufpreis locker wert, war das zusätzlich zum Menü bestellte Filet vom Fassone-Rind. Küchenchef Adriano Peroncini importiert das Fleisch selbst in die Schweiz und serviert es butterzart gebraten mit einer Caponata, geriebenem Parmesan und gehaltvoller Trüffelsauce.
Doch auch sonst überzeugt, was das Menü im gemütlichen Ristorante im Zürcher Seefeld bietet. Feine Artischocken im Teigmantel und mit Topinamburschaum. Mit Panko paniertes Kalbsbries und dazu eine Glace aus 40 Monate lang gereiftem Parmesan sowie 35-jährigem Balsamico. Traditionellere, hausgemachte Pappardelle mit dreierlei Pilzen und schwarzem Trüffel. Oder schwarze Linguine mit rohen Crevetten, gebratenen Calamaretti und wunderbar frischer Zitronensauce. Zum Überraschungsmenü gehört diesmal auch ein «Uovo di Amalfi» oder falsches Spiegelei: Der kreative Chef serviert auf weisser Mousse von der Amalfi-Zitrone ein «Eigelb» mit Mango-Aroma, das beim Anstechen platzt und sich über den Teller ergiesst – eine witzige Anspielung an die Molekularküche. Womöglich noch spektakulärer ist aber die Torte mit Haselnusscreme, weisser Schokolade und Kaffee, auf der Karte schlicht als «Cremino Piemontese 2.0» angekündigt. Dieses Dessert hat wirklich Klasse und zeigt, dass Küchenchef und Patron Peroncini auch gelernter Patissier ist.


