
Enoteca Riviera
Luca Messinas Herz gehört der Cucina povera, der Küche der kleinen Leute. Der Zürcher mit Wurzeln in Nord- und Süditalien nutzt sie als Startrampe für die Kreation geschmacksintensiver Gerichte, die sich wohltuend abheben vom Standardprogramm in vielen italienischen Restaurants.
Der Gruss aus der Küche – Joghurtschaum mit Karottengrünpesto und kandierten Orangenzesten – erfrischt und überrascht gleichermassen. Dann ist Tunken angesagt. «Einfach das geröstete Brot durch den Teller ziehen», sagt der Chef und zeigt auf die Tomaten-Variation (Tatar aus halbgetrockneten Cherrytomaten, kalter Sugo, warmer Schaum) mit Basilikumöl. Wir freuen uns an Süsse, Säure und purem Tomatengeschmack. Weiter geht’s mit grillierten Artischocken, die von knusprigen Guanciale-Streifen, Joghurt, Geflügeljus, Mandeln und Minze begleitet werden. Viel Kraft, aber auch angenehme Frische dank Joghurt und Minze! Der Risotto kommt perfekt all’onda auf den Tisch – veredelt mit Schnecken, Salzzitronenconfit und Petersiliencoulis; das sorgt für ein spannendes Aromenspiel. Rustikaler, aber nicht minder gelungen, sind die radikal al dente gegarten Strozzapreti mit Erbsen (Creme, Triebe), Sepia (Creme, Tinte) und einem Guanciale-Chip. Volle Umami-Power bietet der Hauptgang: gezupfte, zum Medaillon zusammengesetzte und knusprig gebratene Schweinsschulter mit einem Jus auf der Basis von Zwiebeln und Schweineleber; dazu gibt’s Cima di rapa mit Pinienöl und süsslich-salzige Kapern-Sultaninen-Creme. Bravissimo!
Star des Desserts ist eine in Safransirup gegarte Birne, flankiert von konfierter Bitterorange, einem Schokoküchlein und einer Nocke Fior-di-latte-Glace auf Ziegenmilchbasis. Die Weinkarte mit rund 400 Positionen und die lauschige Terrasse sind weitere gute Gründe, im charmanten Lokal im Zürcher Seefeld einzukehren.


Luca Messinas Herz gehört der Cucina povera, der Küche der kleinen Leute. Der Zürcher mit Wurzeln in Nord- und Süditalien nutzt sie als Startrampe für die Kreation geschmacksintensiver Gerichte, die sich wohltuend abheben vom Standardprogramm in vielen italienischen Restaurants.
Der Gruss aus der Küche – Joghurtschaum mit Karottengrünpesto und kandierten Orangenzesten – erfrischt und überrascht gleichermassen. Dann ist Tunken angesagt. «Einfach das geröstete Brot durch den Teller ziehen», sagt der Chef und zeigt auf die Tomaten-Variation (Tatar aus halbgetrockneten Cherrytomaten, kalter Sugo, warmer Schaum) mit Basilikumöl. Wir freuen uns an Süsse, Säure und purem Tomatengeschmack. Weiter geht’s mit grillierten Artischocken, die von knusprigen Guanciale-Streifen, Joghurt, Geflügeljus, Mandeln und Minze begleitet werden. Viel Kraft, aber auch angenehme Frische dank Joghurt und Minze! Der Risotto kommt perfekt all’onda auf den Tisch – veredelt mit Schnecken, Salzzitronenconfit und Petersiliencoulis; das sorgt für ein spannendes Aromenspiel. Rustikaler, aber nicht minder gelungen, sind die radikal al dente gegarten Strozzapreti mit Erbsen (Creme, Triebe), Sepia (Creme, Tinte) und einem Guanciale-Chip. Volle Umami-Power bietet der Hauptgang: gezupfte, zum Medaillon zusammengesetzte und knusprig gebratene Schweinsschulter mit einem Jus auf der Basis von Zwiebeln und Schweineleber; dazu gibt’s Cima di rapa mit Pinienöl und süsslich-salzige Kapern-Sultaninen-Creme. Bravissimo!
Star des Desserts ist eine in Safransirup gegarte Birne, flankiert von konfierter Bitterorange, einem Schokoküchlein und einer Nocke Fior-di-latte-Glace auf Ziegenmilchbasis. Die Weinkarte mit rund 400 Positionen und die lauschige Terrasse sind weitere gute Gründe, im charmanten Lokal im Zürcher Seefeld einzukehren.


