
Mont Cervin Palace
Was passiert, wenn Resident Chef Vincenzo Tedeschi Vater wird und heim will zu Frau und Kind? Dann setzt sich Executive Chef Salvatore Elefante in den Flieger und übernimmt spontan die Stellvertretung. So geht das in Italien: Family first! Im «Capri» geht es eh sehr italienisch zu: Elf Köche und ein perfekt eingespieltes Serviceteam sind angereist, arbeiten so perfekt wie zu Hause auf der Insel. Sie kochen sehr neapolitanisch, begeistern mit rohem Fisch, grandios inszenierter Pasta, Pollo di bresse und 1,2 Kilo schwerer Spigola (Wolfsbarsch) im Salz.
Neo-Vater Vincenzo hat seiner Brigade einen ungewöhnlichen Gang hinterlassen. Er kommt aus Ischia und arbeitet auf Capri, also fügt er zwei Komponenten zum ungewöhnlichen «Surf and Turf» zusammen: Kaninchen in den kräftigen Ravioli all’ischitana und Langustinen, der Signature-Krebs der Insel. Die beiden Produkte prägen auch die raffinierte Sauce: Chüngeli-Jus und Scampi-Bisque – ein kleines Meisterstück!
Die «Capri Palace»-Ragazzi lernt man am besten kennen, wenn man ihr «Menu A Mare» bestellt. Los geht es mit einer Gillardeau-Auster mit Mandelsplittern, Zitrus, Rosmarin und Ponzu-Sauce. Dann gibt’s, was man nur in italienischen Top-Restaurants kriegt: Rohen Fisch «maturata»; er wird eine Woche im Trockenschrank abgehangen, um die Power zu verstärken. Signor Elefante setzt diesmal auf ein nobles Exemplar, das Capris Fischer besonders gern fangen: «Pezzogna» (Rote Meerbrasse). Die Sauce dazu ist eine Frischebombe: grüner Apfel, Sellerie, Pioppini-Pilze. Im Hauptgang dann Astice blu mit Mangold und Böhnchen. Dass der Hummer perfekt gebraten ist, versteht sich von selbst. Es versteht sich auch, dass wir das «Capri» nicht ohne den besten Gang verlassen können, den die Ragazzi je komponiert haben: hausgemachte Tagliolini, Gamberi rossi aus Mazara del Vallo, Burrata aus Apulien, Meeresspargeln, Limonen.
Im «Capri» kann man sich auch auf Vincenzo Ricchio verlassen: Er ist Entertainer und Sommelier in Personalunion, hat den Charme eines italienischen Tenors, rollt zum Abschied auch noch einen verführerischen Süssigkeiten-Wagen vor: «Carezza della buona notte» heisst das Ding, und weil man zuvor bestimmt nicht zu wenig gegessen hat, kann man die Biscotti und Cioccolatini auch einpacken lassen und mitnehmen.
Was passiert, wenn Resident Chef Vincenzo Tedeschi Vater wird und heim will zu Frau und Kind? Dann setzt sich Executive Chef Salvatore Elefante in den Flieger und übernimmt spontan die Stellvertretung. So geht das in Italien: Family first! Im «Capri» geht es eh sehr italienisch zu: Elf Köche und ein perfekt eingespieltes Serviceteam sind angereist, arbeiten so perfekt wie zu Hause auf der Insel. Sie kochen sehr neapolitanisch, begeistern mit rohem Fisch, grandios inszenierter Pasta, Pollo di bresse und 1,2 Kilo schwerer Spigola (Wolfsbarsch) im Salz.
Neo-Vater Vincenzo hat seiner Brigade einen ungewöhnlichen Gang hinterlassen. Er kommt aus Ischia und arbeitet auf Capri, also fügt er zwei Komponenten zum ungewöhnlichen «Surf and Turf» zusammen: Kaninchen in den kräftigen Ravioli all’ischitana und Langustinen, der Signature-Krebs der Insel. Die beiden Produkte prägen auch die raffinierte Sauce: Chüngeli-Jus und Scampi-Bisque – ein kleines Meisterstück!
Die «Capri Palace»-Ragazzi lernt man am besten kennen, wenn man ihr «Menu A Mare» bestellt. Los geht es mit einer Gillardeau-Auster mit Mandelsplittern, Zitrus, Rosmarin und Ponzu-Sauce. Dann gibt’s, was man nur in italienischen Top-Restaurants kriegt: Rohen Fisch «maturata»; er wird eine Woche im Trockenschrank abgehangen, um die Power zu verstärken. Signor Elefante setzt diesmal auf ein nobles Exemplar, das Capris Fischer besonders gern fangen: «Pezzogna» (Rote Meerbrasse). Die Sauce dazu ist eine Frischebombe: grüner Apfel, Sellerie, Pioppini-Pilze. Im Hauptgang dann Astice blu mit Mangold und Böhnchen. Dass der Hummer perfekt gebraten ist, versteht sich von selbst. Es versteht sich auch, dass wir das «Capri» nicht ohne den besten Gang verlassen können, den die Ragazzi je komponiert haben: hausgemachte Tagliolini, Gamberi rossi aus Mazara del Vallo, Burrata aus Apulien, Meeresspargeln, Limonen.
Im «Capri» kann man sich auch auf Vincenzo Ricchio verlassen: Er ist Entertainer und Sommelier in Personalunion, hat den Charme eines italienischen Tenors, rollt zum Abschied auch noch einen verführerischen Süssigkeiten-Wagen vor: «Carezza della buona notte» heisst das Ding, und weil man zuvor bestimmt nicht zu wenig gegessen hat, kann man die Biscotti und Cioccolatini auch einpacken lassen und mitnehmen.


