
Landgasthof Sternen
Wer im «Sternen» nahe bei Winterthur alle Facetten der Kochkunst von Vater Max und Sohn Raphael Gut kennenlernen will, muss den ganz grossen Hunger mitbringen. Denn die Guts – seit zwei Jahren ist der Senior beim Junior angestellt – kochen nicht nur mit Können und exzellenten Produkten, sondern bemerkenswert grosszügig.
Zum Apéro gibt’s hausgebackenes Brot, dreierlei Butter und Appenzeller Rauchschinken, als Amuse-bouche eine saftige Scheibe Entenbrust mit Stangensellerie-Panna-cotta und vorzüglicher Kerbelglace. Grossartig schmeckt schon der erste Gang: eine Variation vom Lachs aus Lostallo (gebeizt und als Tatar mit grünem Apfel), ein Apfel-Cornet mit geröstetem Blumenkohlpüree, Dillmousse, Tupfer von Mangogel und einem Würfel Yuzugel. Dann wird’s noch üppiger und womöglich noch besser: Zu Gänseleber-Parfait und -Süppchen, Portweingelee, Granny-Smith-Chutney und hausgebackener Brioche serviert das Sohn-Vater-Duo detailversessen noch in Zwetschgenbrand eingelegte Pflaumen. Ein glasiger Skrei an Beurre blanc thront auf einem Millefeuille aus Kartoffeln und Süsskartoffeln, separat wird eine Schwarzkohl-Meringue mit geräucherter Jakobsmuschel und Kaviar gereicht. Den Ochsenschwanz-Raviolo begleiten vierjähriger Sbrinz von Rolf Beeler und ein eleganter Portweinjus. «Die Weine, die wir für unsere Saucen verwenden, sind fast besser als die, die wir trinken», bemerkt Max Gut lachend. Hohe Saucenkunst bietet denn auch der Gang mit dem Schweizer Weide-Beef-Filet und Markknochen: Im Jus vom Périgord-Trüffel steckt viel Power, zusätzlich kommen noch gehobelter Trüffel und ein geflämmtes Schwarzwurzelsüppchen auf den Tisch.
Nicht richtig überzeugt nur die zu feste, geschmacklich eher abenteuerliche Safran-Panna-cotta mit fermentierten Kirschen und Kirschholzglace. Dafür ist der mit Bayerischer Creme gefüllte «Pfungemer Apfel» mit Pflaumenchutney sowie Sauerrahmglace und Vanille eine sichere Bank. Auf der Weinkarte stehen auffallend viele, sehr freundlich kalkulierte Tropfen.


Wer im «Sternen» nahe bei Winterthur alle Facetten der Kochkunst von Vater Max und Sohn Raphael Gut kennenlernen will, muss den ganz grossen Hunger mitbringen. Denn die Guts – seit zwei Jahren ist der Senior beim Junior angestellt – kochen nicht nur mit Können und exzellenten Produkten, sondern bemerkenswert grosszügig.
Zum Apéro gibt’s hausgebackenes Brot, dreierlei Butter und Appenzeller Rauchschinken, als Amuse-bouche eine saftige Scheibe Entenbrust mit Stangensellerie-Panna-cotta und vorzüglicher Kerbelglace. Grossartig schmeckt schon der erste Gang: eine Variation vom Lachs aus Lostallo (gebeizt und als Tatar mit grünem Apfel), ein Apfel-Cornet mit geröstetem Blumenkohlpüree, Dillmousse, Tupfer von Mangogel und einem Würfel Yuzugel. Dann wird’s noch üppiger und womöglich noch besser: Zu Gänseleber-Parfait und -Süppchen, Portweingelee, Granny-Smith-Chutney und hausgebackener Brioche serviert das Sohn-Vater-Duo detailversessen noch in Zwetschgenbrand eingelegte Pflaumen. Ein glasiger Skrei an Beurre blanc thront auf einem Millefeuille aus Kartoffeln und Süsskartoffeln, separat wird eine Schwarzkohl-Meringue mit geräucherter Jakobsmuschel und Kaviar gereicht. Den Ochsenschwanz-Raviolo begleiten vierjähriger Sbrinz von Rolf Beeler und ein eleganter Portweinjus. «Die Weine, die wir für unsere Saucen verwenden, sind fast besser als die, die wir trinken», bemerkt Max Gut lachend. Hohe Saucenkunst bietet denn auch der Gang mit dem Schweizer Weide-Beef-Filet und Markknochen: Im Jus vom Périgord-Trüffel steckt viel Power, zusätzlich kommen noch gehobelter Trüffel und ein geflämmtes Schwarzwurzelsüppchen auf den Tisch.
Nicht richtig überzeugt nur die zu feste, geschmacklich eher abenteuerliche Safran-Panna-cotta mit fermentierten Kirschen und Kirschholzglace. Dafür ist der mit Bayerischer Creme gefüllte «Pfungemer Apfel» mit Pflaumenchutney sowie Sauerrahmglace und Vanille eine sichere Bank. Auf der Weinkarte stehen auffallend viele, sehr freundlich kalkulierte Tropfen.


