
Landgasthof Ochsen
Jörg Lenzin und seine Crew haben im stattlichen Fricktaler «Ochsen» einiges zu tun. Da ist die Gaststube mit den treuen Stammgästen. Der grosse Garten am Weiher mit vielen Plätzen. Der Saal für Hochzeiten, Geburtstage und Vereinsanlässe. Ein ausrangierter Wagen der Gotthardbahn für schräge Anlässe. Und noch die Smoker’s Lounge, in der am Freitagabend die Dorfjugend feiert. Aber trotz der vielen Arbeit: Manchmal wünschen wir uns die Kreativität zurück, die den Chef in früheren Jahren ausgezeichnet hat.
So bleibt es halt beim kommunen Samosa mit zwei Spargelspitzen an Sojasauce als Amuse-bouche. Dann als Vorspeise bei der gewohnten Entenleberterrine – eine vom Block geschnittene Scheibe mit dem obligaten Viertelchen Feige und etwas Chutney aus dem Frigo. Oder im Fischgang bei den schon fast allgegenwärtigen Jakobsmuscheln, perfekt angebraten und mit Süsskartoffelstampf sowie Dillschaum serviert. Mutiger war es immerhin im Hauptgang des «Ochsen-Menüs», statt Fleisch einen Seeteufel im Lardo-Mantel anzubieten – der Fisch an kräftiger Safransauce war fein, der Lauch dazu aber fast roh. Der Teller überzeugte trotzdem mehr als die Goldbrasse von der Karte mit allzu knackigem Gemüse und halb schwarz verbranntem Kartoffelpuffer.
Den Käse sucht man selbst im schönen Weinkeller aus. Die Auswahl wird zwar von Jumi geliefert, aber einige Sorten lagern schon zu lange dort und waren angetrocknet. Üppig und gut war dagegen als Dessert ein Kombi aus Zitronencreme mit Pistazienglace, Eiweissschaumhaube, Schokocrumble und Meringue-Plätzchen. Riesige Weinkarte mit schönen lokalen Crus.


Jörg Lenzin und seine Crew haben im stattlichen Fricktaler «Ochsen» einiges zu tun. Da ist die Gaststube mit den treuen Stammgästen. Der grosse Garten am Weiher mit vielen Plätzen. Der Saal für Hochzeiten, Geburtstage und Vereinsanlässe. Ein ausrangierter Wagen der Gotthardbahn für schräge Anlässe. Und noch die Smoker’s Lounge, in der am Freitagabend die Dorfjugend feiert. Aber trotz der vielen Arbeit: Manchmal wünschen wir uns die Kreativität zurück, die den Chef in früheren Jahren ausgezeichnet hat.
So bleibt es halt beim kommunen Samosa mit zwei Spargelspitzen an Sojasauce als Amuse-bouche. Dann als Vorspeise bei der gewohnten Entenleberterrine – eine vom Block geschnittene Scheibe mit dem obligaten Viertelchen Feige und etwas Chutney aus dem Frigo. Oder im Fischgang bei den schon fast allgegenwärtigen Jakobsmuscheln, perfekt angebraten und mit Süsskartoffelstampf sowie Dillschaum serviert. Mutiger war es immerhin im Hauptgang des «Ochsen-Menüs», statt Fleisch einen Seeteufel im Lardo-Mantel anzubieten – der Fisch an kräftiger Safransauce war fein, der Lauch dazu aber fast roh. Der Teller überzeugte trotzdem mehr als die Goldbrasse von der Karte mit allzu knackigem Gemüse und halb schwarz verbranntem Kartoffelpuffer.
Den Käse sucht man selbst im schönen Weinkeller aus. Die Auswahl wird zwar von Jumi geliefert, aber einige Sorten lagern schon zu lange dort und waren angetrocknet. Üppig und gut war dagegen als Dessert ein Kombi aus Zitronencreme mit Pistazienglace, Eiweissschaumhaube, Schokocrumble und Meringue-Plätzchen. Riesige Weinkarte mit schönen lokalen Crus.


