
Lucide
2025 ist Maximilian Huber im «Lucide», dem Restaurant des KKL, in die grossen Fussstapfen von Michèle Meier getreten. Und der junge Deutsche füllt sie aus: Er kocht mit Fantasie, Fokus aufs Wesentliche und spannenden Produkten aus der Region. Das zeigt etwa der glasige Gotthard-Zander mit Knusperschuppen, Zandertatar, Beurre blanc, Kiwi-Würfeln und Jalapeños an einer Sauce aus Kiwi-Saft. Die Kiwis stammen übrigens aus der Zentralschweiz wie die Jalapeños – Salvador Garibay aus Weggis liefert sie.
Als Amuse-bouche serviert der Chef einen Pilzflan mit Grillerbsen, eingelegten Morcheln, Sommertrüffel, gepuffter Quinoa und Salzzitronenvinaigrette – aufwendig und fein. Schon jetzt ein Klassiker ist der «Dialog der Jahreszeiten» mit bis zu 50 Sorten Obst und Gemüse (frisch, gepickelt, grilliert oder sauer eingelegt) an saisonaler Vinaigrette; diesmal mit Brombeeren und Feigenblattöl. Experimenten mit Spargeln stehen wir eigentlich skeptisch gegenüber, Chef Max überrascht uns aber positiv: Zu den grillierten weissen Stangen gibt es dünn gehobelte, rohe Spargel, fermentierte Holundercreme, -blüten und -kapern, luftige Hollandaise, Maluns und Himbeer-Miso. Der Hauptgang ist ein echtes Highlight: Holzen-Tafelspitz, neun Stunden bei 56 Grad gegart und über japanischer Holzkohle grilliert, mit geräuchertem Tatar, aufgeschnittener Zunge, grüner Spargel und eingelegtem Rhabarber.
Mit einem bärenstarken Dessert geht das Menü zu Ende. Die Patisserie kombiniert eine fluffige Joghurt-Panna-cotta mit harzig-zitronigem Tannenspitzen-Granité, einer Vinaigrette mit Tannenspitzen und weisser Schokolade sowie aromatischen «Wädenswil 6»-Erdbeeren vom Enikerhof in Cham. Der Service unter der Leitung von Shamara Perera glänzt dank Liebenswürdigkeit und Kompetenz, die Aussicht auf See und Stadt bezaubert stets von Neuem.


2025 ist Maximilian Huber im «Lucide», dem Restaurant des KKL, in die grossen Fussstapfen von Michèle Meier getreten. Und der junge Deutsche füllt sie aus: Er kocht mit Fantasie, Fokus aufs Wesentliche und spannenden Produkten aus der Region. Das zeigt etwa der glasige Gotthard-Zander mit Knusperschuppen, Zandertatar, Beurre blanc, Kiwi-Würfeln und Jalapeños an einer Sauce aus Kiwi-Saft. Die Kiwis stammen übrigens aus der Zentralschweiz wie die Jalapeños – Salvador Garibay aus Weggis liefert sie.
Als Amuse-bouche serviert der Chef einen Pilzflan mit Grillerbsen, eingelegten Morcheln, Sommertrüffel, gepuffter Quinoa und Salzzitronenvinaigrette – aufwendig und fein. Schon jetzt ein Klassiker ist der «Dialog der Jahreszeiten» mit bis zu 50 Sorten Obst und Gemüse (frisch, gepickelt, grilliert oder sauer eingelegt) an saisonaler Vinaigrette; diesmal mit Brombeeren und Feigenblattöl. Experimenten mit Spargeln stehen wir eigentlich skeptisch gegenüber, Chef Max überrascht uns aber positiv: Zu den grillierten weissen Stangen gibt es dünn gehobelte, rohe Spargel, fermentierte Holundercreme, -blüten und -kapern, luftige Hollandaise, Maluns und Himbeer-Miso. Der Hauptgang ist ein echtes Highlight: Holzen-Tafelspitz, neun Stunden bei 56 Grad gegart und über japanischer Holzkohle grilliert, mit geräuchertem Tatar, aufgeschnittener Zunge, grüner Spargel und eingelegtem Rhabarber.
Mit einem bärenstarken Dessert geht das Menü zu Ende. Die Patisserie kombiniert eine fluffige Joghurt-Panna-cotta mit harzig-zitronigem Tannenspitzen-Granité, einer Vinaigrette mit Tannenspitzen und weisser Schokolade sowie aromatischen «Wädenswil 6»-Erdbeeren vom Enikerhof in Cham. Der Service unter der Leitung von Shamara Perera glänzt dank Liebenswürdigkeit und Kompetenz, die Aussicht auf See und Stadt bezaubert stets von Neuem.


