Hotel Beau Rivage Weggis
Alte Freundschaften rosten nicht. Also hat Sebastiano Finocchiaro jetzt plötzlich Akio Tsurimi im Team. Die beiden Chefs hatten im «Kulm» St. Moritz zusammen gute Zeiten und wollen jetzt am Vierwaldstättersee nochmals durchstarten. Für die Gäste etwas überraschend: Sie träumen von klassischer italienischer Küche, und plötzlich werden auch «Stäbli» eingedeckt. Das Hotel Beau Rivage, traumhaft gelegen, hatte auch schon mehr Glanz. Aber immerhin ist Finocchiaro geblieben, als mutiger Pächter von Restaurant und Terrasse.
Das «Beau Rivage» japanisch? Chef Akio konzentriert sich auf Sushi & Sashimi. Nigiri, Rolls & Sashimi mit einer schon fast beunruhigend grossen Auswahl. Best-of? Der seltene «Gambero viola», der es ins Sashimi-Line-up schafft und die eleganten Otoro-Sushi. Das «Beau Rivage» italienisch? Das Raviolo zum Start war genial: Pecorino di Pienza flutschte aus dem Teig, Parmigiano-Splitter kamen dazu. Der Risotto war ziemlich frech inszeniert: Ragù di Scampi! Die Krebse lagen gut versteckt unter dem Safran-Reis; das wagt nur ein Chef aus Bella Sicilia. Die Weinkarte ist knapp. Wer sucht, findet ein paar Exklusivitäten (Ornellaia) und ein echtes Schnäppchen: Den «Loto» von der Villa Santo Stefano für attraktive 89 CHF; Besitzer Wolfgang Reitzle ist im «Beau Rivage» Stammgast.
Alte Freundschaften rosten nicht. Also hat Sebastiano Finocchiaro jetzt plötzlich Akio Tsurimi im Team. Die beiden Chefs hatten im «Kulm» St. Moritz zusammen gute Zeiten und wollen jetzt am Vierwaldstättersee nochmals durchstarten. Für die Gäste etwas überraschend: Sie träumen von klassischer italienischer Küche, und plötzlich werden auch «Stäbli» eingedeckt. Das Hotel Beau Rivage, traumhaft gelegen, hatte auch schon mehr Glanz. Aber immerhin ist Finocchiaro geblieben, als mutiger Pächter von Restaurant und Terrasse.
Das «Beau Rivage» japanisch? Chef Akio konzentriert sich auf Sushi & Sashimi. Nigiri, Rolls & Sashimi mit einer schon fast beunruhigend grossen Auswahl. Best-of? Der seltene «Gambero viola», der es ins Sashimi-Line-up schafft und die eleganten Otoro-Sushi. Das «Beau Rivage» italienisch? Das Raviolo zum Start war genial: Pecorino di Pienza flutschte aus dem Teig, Parmigiano-Splitter kamen dazu. Der Risotto war ziemlich frech inszeniert: Ragù di Scampi! Die Krebse lagen gut versteckt unter dem Safran-Reis; das wagt nur ein Chef aus Bella Sicilia. Die Weinkarte ist knapp. Wer sucht, findet ein paar Exklusivitäten (Ornellaia) und ein echtes Schnäppchen: Den «Loto» von der Villa Santo Stefano für attraktive 89 CHF; Besitzer Wolfgang Reitzle ist im «Beau Rivage» Stammgast.


