
Wöschi
Die «Wöschi» liegt traumhaft schön direkt am Ufer des Zürichsees. Das macht sie zu einem der beliebtesten Lokale der Stadt – erst recht im Sommer, wenn man auf der Terrasse sitzen kann. David Klocksins Küche ist präzis und elegant, machte bei unserem letzten Besuch aber einen gar grossen Bogen um Ecken und Kanten – wir vermissten Säure, Frische und Frechheit. Zum Beispiel bei den gescheibelten Jakobsmuscheln mit Blumenkohlpüree, Yuzu, Olivenölglace und Buttermilchsud. Ordentlich Power hatten dagegen die Artischocken mit Kräuterseitling, Lardo, Macadamianuss-Pesto, Ziegenkäse-Gel und Steinpilz-Hefe-Beurre-blanc. Der Butternusskürbis mit Miso, fermentierter Kürbissauce, gefaktem Eigelb auf Kürbisbasis und vegetarischer XO-Sauce zahlte ebenfalls aufs Umami-Konto ein. Handwerklich perfekt war das Rückenstück vom Lamm mit Haselnusskruste, bei den dazu servierten gelben und roten Randen spürte man aber kaum, dass sie gepickelt waren. Mehr überzeugten die weiteren Beilagen: Polenta mit Haselnuss und eine schmackhafte Creme aus fermentierten Pflaumen.
Das Dessert setzte statt auf einheimische Zutaten auf Exotik. Zu Joghurtschaum, Sauerrahmglace und Meringue gab es Mango und Passionsfrucht sowie einen erfrischenden Mango-Limetten-Shrub. Auch Wein-Fans werden hier dank Martina Wilhelm, GaultMillaus «Jungsommelière des Jahres», glücklich.


Die «Wöschi» liegt traumhaft schön direkt am Ufer des Zürichsees. Das macht sie zu einem der beliebtesten Lokale der Stadt – erst recht im Sommer, wenn man auf der Terrasse sitzen kann. David Klocksins Küche ist präzis und elegant, machte bei unserem letzten Besuch aber einen gar grossen Bogen um Ecken und Kanten – wir vermissten Säure, Frische und Frechheit. Zum Beispiel bei den gescheibelten Jakobsmuscheln mit Blumenkohlpüree, Yuzu, Olivenölglace und Buttermilchsud. Ordentlich Power hatten dagegen die Artischocken mit Kräuterseitling, Lardo, Macadamianuss-Pesto, Ziegenkäse-Gel und Steinpilz-Hefe-Beurre-blanc. Der Butternusskürbis mit Miso, fermentierter Kürbissauce, gefaktem Eigelb auf Kürbisbasis und vegetarischer XO-Sauce zahlte ebenfalls aufs Umami-Konto ein. Handwerklich perfekt war das Rückenstück vom Lamm mit Haselnusskruste, bei den dazu servierten gelben und roten Randen spürte man aber kaum, dass sie gepickelt waren. Mehr überzeugten die weiteren Beilagen: Polenta mit Haselnuss und eine schmackhafte Creme aus fermentierten Pflaumen.
Das Dessert setzte statt auf einheimische Zutaten auf Exotik. Zu Joghurtschaum, Sauerrahmglace und Meringue gab es Mango und Passionsfrucht sowie einen erfrischenden Mango-Limetten-Shrub. Auch Wein-Fans werden hier dank Martina Wilhelm, GaultMillaus «Jungsommelière des Jahres», glücklich.


