
Stiva Veglia
Im stillen Dörfchen Schnaus, ein paar Autominuten von Ilanz entfernt, sind weder eine modische Fusionsküche noch trendige Sharing Plates zu erwarten. Passend zur Umgebung wird in authentischen Bündner Stuben stattdessen echte Gastfreundschaft gelebt. Hier wird man herzlich begrüsst, geniesst den freundlich unaufgeregten Service unter der Leitung von Gastgeberin Cornelia Zimmermann und freut sich an den kreativen, ohne Schischi zubereiteten Gerichten von Tino Zimmermann.
Der ambitionierte Chef verblüffte uns im Menü einmal mehr mit einigen kulinarischen Glanzlichtern: zuerst mit dem leicht geräucherten Filet von der Brüggli-Lachsforelle mit Sauerampfer, Crème fraîche und Kräutern. Dann mit dem glasig gebratenen, südafrikanischen Scampo, ummantelt von knusprigen Panko-Flocken, serviert im Kokos-Zitronengras-Sud mit Mangowürfeln, Passionsfrucht und Peperoncino. Auch die zeitgemäss interpretierten, lokalen Klassiker mussten sich nicht verstecken: als Signature Dish etwa das Schnauser 45-Minuten-Ei, das als Variante auch mit Kürbis aus dem benachbarten Rueun zu haben ist. Und das auf dem Green Egg gegrillte Saiblingsfilet aus dem Lugnez auf Sauerkraut aus dem nahen Morissen. Zwischendurch überraschten die mit Kalbstatar gefüllten, knusprigen Pani-Puri-Kugeln mit Trüffel, fürs nächste Highlight sorgten die asiatisch aromatisierten, mit Schenkelfleisch einer Appenzeller Ente gefüllten Ravioli. Applaus holte sich Tino Zimmermann auch mit einem rosa gebratenen irischen Lammrack, Kartoffelmousseline und Wintergemüse ab. Für den begeisternden Schlussakkord sorgte eine leicht fernöstlich angehauchte Symphonie von Bergamotte, Joghurt und mit Minze gewürztem Shiso. Umfassende Weinkarte mit sehr fairen Preisen.


Im stillen Dörfchen Schnaus, ein paar Autominuten von Ilanz entfernt, sind weder eine modische Fusionsküche noch trendige Sharing Plates zu erwarten. Passend zur Umgebung wird in authentischen Bündner Stuben stattdessen echte Gastfreundschaft gelebt. Hier wird man herzlich begrüsst, geniesst den freundlich unaufgeregten Service unter der Leitung von Gastgeberin Cornelia Zimmermann und freut sich an den kreativen, ohne Schischi zubereiteten Gerichten von Tino Zimmermann.
Der ambitionierte Chef verblüffte uns im Menü einmal mehr mit einigen kulinarischen Glanzlichtern: zuerst mit dem leicht geräucherten Filet von der Brüggli-Lachsforelle mit Sauerampfer, Crème fraîche und Kräutern. Dann mit dem glasig gebratenen, südafrikanischen Scampo, ummantelt von knusprigen Panko-Flocken, serviert im Kokos-Zitronengras-Sud mit Mangowürfeln, Passionsfrucht und Peperoncino. Auch die zeitgemäss interpretierten, lokalen Klassiker mussten sich nicht verstecken: als Signature Dish etwa das Schnauser 45-Minuten-Ei, das als Variante auch mit Kürbis aus dem benachbarten Rueun zu haben ist. Und das auf dem Green Egg gegrillte Saiblingsfilet aus dem Lugnez auf Sauerkraut aus dem nahen Morissen. Zwischendurch überraschten die mit Kalbstatar gefüllten, knusprigen Pani-Puri-Kugeln mit Trüffel, fürs nächste Highlight sorgten die asiatisch aromatisierten, mit Schenkelfleisch einer Appenzeller Ente gefüllten Ravioli. Applaus holte sich Tino Zimmermann auch mit einem rosa gebratenen irischen Lammrack, Kartoffelmousseline und Wintergemüse ab. Für den begeisternden Schlussakkord sorgte eine leicht fernöstlich angehauchte Symphonie von Bergamotte, Joghurt und mit Minze gewürztem Shiso. Umfassende Weinkarte mit sehr fairen Preisen.


