
Sternen
Noémie Bernards Küche ist handwerklich exzellent und harmonisch – genauso, wie es sich die Gäste in der heimeligen Stube des Walchwiler «Sternens» wünschen. Dass die junge Chefin nach (noch) höheren kulinarischen Meriten streben könnte, beweist sie bei unserem Besuch mit einer Saint-Pierre-Tranche, die von hinreissendem Krustentierschaum und einem Ragout aus Ochsenherztomaten begleitet wird – ein Gang mit wirklich viel Power.
Frisch und gefällig sind die beiden ersten Gänge des preislich fairen Siebengängers: feine Tranchen vom Lachs in Sashimi-Qualität mit Leche de tigre und Minigurke. Und ein Rindscarpaccio mit Parmesan und Rucola an einem Mix aus Olivenöl, Sojasauce und Mirin. Sehr puristisch kommt die perfekt gebratene, grosszügig portionierte Entenleber mit Nektarine auf den Tisch – doch die nicht ganz reife Frucht hat kaum Aroma. Beim zarten Rindsfilet mit kleinen Pfifferlingen und wunderbarem Jus stimmt wieder alles; ein besonderes Lob gibt’s noch für die dazu servierten, in Butterbröseln gewendeten Kartöffelchen. Am Schluss geniessen wir eine Mascarpone-Creme mit Zuger Beeren und ein für einmal wirklich nach Erdbeeren schmeckendes Erdbeersorbet.
Spielt das Wetter mit, isst man bei Familie Bernard (Mutter Anita leitet den Service, Papa Giorgio packt in der Küche mit an) auf der Seeterrasse unter 100-jährigen Platanen.
Noémie Bernards Küche ist handwerklich exzellent und harmonisch – genauso, wie es sich die Gäste in der heimeligen Stube des Walchwiler «Sternens» wünschen. Dass die junge Chefin nach (noch) höheren kulinarischen Meriten streben könnte, beweist sie bei unserem Besuch mit einer Saint-Pierre-Tranche, die von hinreissendem Krustentierschaum und einem Ragout aus Ochsenherztomaten begleitet wird – ein Gang mit wirklich viel Power.
Frisch und gefällig sind die beiden ersten Gänge des preislich fairen Siebengängers: feine Tranchen vom Lachs in Sashimi-Qualität mit Leche de tigre und Minigurke. Und ein Rindscarpaccio mit Parmesan und Rucola an einem Mix aus Olivenöl, Sojasauce und Mirin. Sehr puristisch kommt die perfekt gebratene, grosszügig portionierte Entenleber mit Nektarine auf den Tisch – doch die nicht ganz reife Frucht hat kaum Aroma. Beim zarten Rindsfilet mit kleinen Pfifferlingen und wunderbarem Jus stimmt wieder alles; ein besonderes Lob gibt’s noch für die dazu servierten, in Butterbröseln gewendeten Kartöffelchen. Am Schluss geniessen wir eine Mascarpone-Creme mit Zuger Beeren und ein für einmal wirklich nach Erdbeeren schmeckendes Erdbeersorbet.
Spielt das Wetter mit, isst man bei Familie Bernard (Mutter Anita leitet den Service, Papa Giorgio packt in der Küche mit an) auf der Seeterrasse unter 100-jährigen Platanen.


