
Schlüssel
Chef Andrea Spitaleri, ein Hüne von Gestalt, ist die Ruhe selbst, geht auch immer wieder raus ins Restaurant. Selbstverständlich ist das nicht: An schönen Sommertagen drängen schon mal 160 Gäste auf die beiden grossen Terrassen mit Blick über den Zugersee. Andrea ist stresserprobt, kennt den Dichtestress: Er hat fünf Jahre in der «Chesa Veglia» in St. Moritz gearbeitet. Und: «Auf meine drei Köche kann ich mich verlassen. Wir kommen alle aus Sizilien.» Der Service auch. La famiglia packt zu und alle sind sich einig: «Wir sind stolz auf Chef Andrea!» Zu Recht.
Der «Schlüssel» ist alles: Ristorante, Pizzeria – und Fleischhochburg. Im Trockenschrank reifen Rinderrücken und riesige Tomahawks. Der Risotto Carnaroli Acquarello gehört zu den Bestsellern und kriegt die volle Ladung auf den riesigen Teller: Asparagi verdi (Spargeln), Gamberi, hauchdünne Tranchen von geräuchertem Tonno. Auch das «Vitello tonnato a modo nostro» können wir empfehlen: Scheiben vom Kalbfleisch und Tuna, dazu eine elegante Tuna-Sauce. Die Ravioli sind überraschend mit Kartoffeln und Caciocavallo-Käse gefüllt, dazu gibt’s Parmesan-Sauce und Rucolapesto. Auch bei den Gnocchetti hält sich der Chef nicht zurück: «Ragù di polpo e gamberi» wie am Mittelmeer, Safran in der Sauce.
Die Fischer am Zugersee haben es momentan nicht gerade einfach. Aber bei Dani Schwendeler aus dem nahen Arth zappeln immerhin noch verlässlich Felchen im Netz. Im «Schlüssel» kriegen wir sie im Retro-Style mit Mandelsplittern, kleinen Kartoffeln und Spinat; sie sind wunderbar saftig, und wir würden sie wieder bestellen. Alternativen aus dem Meer: Seezunge vom Grill, Steinbutt und Gamberi «alla siciliana». Sizilianisch ist auch der Abschiedsgruss aus der Küche: ofenfrische Cannoli mit Pistazien und Schokolade in der frittierten Teigrolle. Begehbarer, attraktiver Weinkeller hinter Glas, auf 18 Grad gekühlt.


Chef Andrea Spitaleri, ein Hüne von Gestalt, ist die Ruhe selbst, geht auch immer wieder raus ins Restaurant. Selbstverständlich ist das nicht: An schönen Sommertagen drängen schon mal 160 Gäste auf die beiden grossen Terrassen mit Blick über den Zugersee. Andrea ist stresserprobt, kennt den Dichtestress: Er hat fünf Jahre in der «Chesa Veglia» in St. Moritz gearbeitet. Und: «Auf meine drei Köche kann ich mich verlassen. Wir kommen alle aus Sizilien.» Der Service auch. La famiglia packt zu und alle sind sich einig: «Wir sind stolz auf Chef Andrea!» Zu Recht.
Der «Schlüssel» ist alles: Ristorante, Pizzeria – und Fleischhochburg. Im Trockenschrank reifen Rinderrücken und riesige Tomahawks. Der Risotto Carnaroli Acquarello gehört zu den Bestsellern und kriegt die volle Ladung auf den riesigen Teller: Asparagi verdi (Spargeln), Gamberi, hauchdünne Tranchen von geräuchertem Tonno. Auch das «Vitello tonnato a modo nostro» können wir empfehlen: Scheiben vom Kalbfleisch und Tuna, dazu eine elegante Tuna-Sauce. Die Ravioli sind überraschend mit Kartoffeln und Caciocavallo-Käse gefüllt, dazu gibt’s Parmesan-Sauce und Rucolapesto. Auch bei den Gnocchetti hält sich der Chef nicht zurück: «Ragù di polpo e gamberi» wie am Mittelmeer, Safran in der Sauce.
Die Fischer am Zugersee haben es momentan nicht gerade einfach. Aber bei Dani Schwendeler aus dem nahen Arth zappeln immerhin noch verlässlich Felchen im Netz. Im «Schlüssel» kriegen wir sie im Retro-Style mit Mandelsplittern, kleinen Kartoffeln und Spinat; sie sind wunderbar saftig, und wir würden sie wieder bestellen. Alternativen aus dem Meer: Seezunge vom Grill, Steinbutt und Gamberi «alla siciliana». Sizilianisch ist auch der Abschiedsgruss aus der Küche: ofenfrische Cannoli mit Pistazien und Schokolade in der frittierten Teigrolle. Begehbarer, attraktiver Weinkeller hinter Glas, auf 18 Grad gekühlt.


